Friedensfest

Schüler aus Gelsenkirchen wünschen sich friedliche Welt

Singende Grundschüler auf der Bühne des Musikpavillons im Stadtgarten. Sie feierten ein Friedenfest.

Singende Grundschüler auf der Bühne des Musikpavillons im Stadtgarten. Sie feierten ein Friedenfest.

Foto: Michael Korte

Gelsenkirchen.   Die Gemeinschaftsgrundschule Wiehagen veranstaltete ein Friedensfest. Christentum und Islam standen bei der Feier im Stadtgarten im Fokus.

„Wir sind Kinder, Kinder einer Welt“ schallt es über den Platz vor dem Musikpavillon des Gelsenkirchener Stadtgartens. Groß und Klein stimmten bei dem Lied freudig mit ein. Zum zweiten Mal veranstaltete die Gemeinschaftsgrundschule Wiehagen aus der Neustadt mit Schülern, Lehrern und Eltern ein Friedensfest mitten im Grünen. Die Veranstaltung unter dem Motto „Engel der Kulturen“ behandelte dabei die Unterschiede sowie die Gemeinsamkeiten der beiden Weltreligionen Christentum und Islam. Anhänger beider Glaubensrichtungen sind an der Grundschule vertreten.

Wünsche der Gelsenkirchener Schüler

Auf der Bühne der Parkanlage wurde getanzt, gesungen und musiziert. Schüler präsentierten zudem im Wechsel szenische Rollenspiele und äußerten ihre Wünsche für ein gemeinsames Miteinander vor dem Publikum. „Wenn jemand nichts zu essen hat, gebe ich ihm etwas ab“ und „Auf dem Schulhof achte ich auf die Menschen, die ausgeschlossen werden“ waren unter anderem exemplarische Aussagen der jungen Schüler.

Pfarrer Friedrich Stahlhut von der Evangelischen Emmaus-Kirchengemeinde sowie die Ganztagskoordinatorin Arzum Kaan leiteten durch den bunten Vormittag. Während der Pfarrer Besonderheiten der christlichen Religion vorstellte, darunter zum Beispiel die Aktion „Brot für die Welt“ oder das „Abendmahl“, sprach die Ganztagskoordinatorin über die Pilgerfahrt nach Mekka oder die „Zakāt“, das ist die Unterstützung von Bedürftigen. Stahlhut: „Der Himmel ist überall. Er ist da, wo wir bereit sind, zu teilen – sei es Essen, Kleidung, aber auch Sorgen.“

Worte der Schulleiterin Martina Sundheim

Auch Schulleiterin Martina Sundheim verlor ein paar Worte vor der Schüler- und Elternschaft: „Das Motto des Friedensfestes ist aktueller denn je. Wenn wir nicht anfangen in Gemeinschaft zu leben, kann es kein friedliches Miteinander auf der Welt geben.“

Abschließend aßen die Beteiligten gemeinsam von einem Buffet. Dieses bestand aus verschiedenen nationalen und internationalen Speisen, die die Eltern der Schüler zuvor mitgebracht hatten.

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