Fahndung

Schießerei in Bismarck – Polizei sucht nach flüchtigem Täter

Der 25-Jährige schoss mit einer Schreckschusspistole - das Foto zeigt eine ähnliche Waffe.

Der 25-Jährige schoss mit einer Schreckschusspistole - das Foto zeigt eine ähnliche Waffe.

Foto: Ingo Otto

Gelsenkirchen.   Ein Streit zwischen neuen Nachbarn ist in Gelsenkirchen-Bismarck eskaliert. Am Ende fielen Schüsse. Die Polizei fahndet nach einem der Männer.

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In einer Schießerei gipfelte am Mittwoch ein Streit zwischen zwei Männern in Gelsenkirchen-Bismarck. Glücklicherweise wurde dabei nur ein Mensch leicht verletzt.

Wie die Polizei erst am Freitag mitteilte, kam es am frühen Abend des Feiertags am Trinenkamp zum Streit zwischen einem 25-Jährigen und einem 35-Jährigen. Der jüngere sei an diesem Tag umgezogen. Dabei sei aus einem einfachen Wortwechsel mit der neuen Nachbarsfamilie im Hausflur ein handfester Streit geworden.

In dessen Verlauf habe der 35-Jährige zunächst mit einer Machete gedroht. Daraufhin sei der 25-Jährige zu seinem Auto gelaufen, und habe eine Schreckschusspistole geholt, „zur Selbstverteidigung“, wie es im Polizeibericht heißt.

Mehrere Schüsse aus scharfer Waffe abgefeuert

Der Streit schaukelte sich noch weiter hoch, als der 35-Jährige schließlich eine scharfe Schusswaffe zückte. Um 18.40 Uhr wurde die Polizei alarmiert, nachdem mehrere Schüsse abgegeben worden waren. Einen davon habe der 25-Jährige als Warnschuss mit seiner Schreckschusspistole abgegeben (für die er einen kleinen Waffenschein hat).

Der 35 Jahre alte Mann feuerte dagegen Zeugenangaben zufolge drei Mal mit seiner scharfen Waffe in den Boden, bevor er sich in sein Auto setzte und zu flüchten versuchte. Der jüngere Mann habe sich dem Auto in den Weg gestellt. Da habe der Fahrer Gas gegeben, so dass der Jüngere auf die Motorhaube geschleudert wurde und verletzt zu Boden ging.

Ohne sich um den Verletzten zu kümmern, sei der Kontrahent weitergefahren und geflüchtet. Seither sei er nicht mehr zu Hause aufgetaucht, so eine Polizeisprecherin. Die Polizei fahndet nun nach dem 35-Jährigen und ermittelt wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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