Kirche

Rekord-Teilnahme beim Fastenessen im Augustinushaus

„Mit über 80 Reservierungen hatten wir nie zuvor so viele Teilnehmer“, freut sich Karl Evers über den Rekord-Zuspruch am diesjährigen Fastenessen.

„Mit über 80 Reservierungen hatten wir nie zuvor so viele Teilnehmer“, freut sich Karl Evers über den Rekord-Zuspruch am diesjährigen Fastenessen.

Foto: Olaf Ziegler

Altstadt.  80 Reservierungen – so viele gab’s in 15 Jahren noch nie bei der Aktion der Kolpingsfamilie. Erlös kommt der Amigonianer-Jugendarbeit zugute.

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„Mitten in der Fastenzeit Tischgemeinschaft erleben, Einfachheit genießen und in Gedanken mit den Menschen, die wir unterstützen, verbunden sein“ – so beschreibt Karl Evers, Sprecher des Leitungsteams der Kolpingsfamilie Gelsenkirchen, die alljährliche Solidaritätsaktion zur Fastenzeit. Bereits seit über 15 Jahren ruft die Kolpingsfamilie zum gemeinsamen Fastenessen auf, seit 2012 geht der Erlös an die Jugendarbeit der Amigonianer.

Pater Alois erklärt die Ursprünge der Fastenzeit in Spanien

Evers erklärt die Verbindung zwischen beiden Institutionen: „Die Gründer der Ordensgemeinschaft setzten sich für benachteiligte Jugendliche ein. Das ist auch ein Ziel, dem sich Adolph Kolping verschrieben hatte.“ In diesem Jahr können sogar Rekordzahlen verbucht werden: „Mit über 80 Reservierungen hatten wir nie zuvor so viele Teilnehmer“, freut sich Evers.

Nach dem Gottesdienst in der St. Augustinus-Kirche treffen sich die Gemeindemitglieder im direkt danebengelegenen Augustinushaus. Serviert wird, natürlich dem Prinzip der Fastenzeit entsprechend, eine eher einfache Mahlzeit: Fisch, Bockwurst und Kartoffelsalat. Gespeist wird bis ungefähr 14 Uhr, bevor die überwiegend aus Rentnern bestehende Gesellschaft nach Hause fährt. Das Fastenessen an sich ist eine von vielen Aktionen der Kolpingfamilie, im Sommer steht unter anderem Grillabend auf dem Programm.

„Es geht um das Verzichten“

Auch Amigonianer-Pater Alois Gomez de Segura nimmt am Festenessen teil. Er hält vor dem Buffet eine kurze Rede zu den Ursprüngen der Fastenzeit in seiner spanischen Heimat: „Damals hatte die Kirche entschieden, dass die Reichen statt teurem Fleisch eine Zeit lang Fisch essen sollen, das gesparte Geld kam dann den Armen zu Gute. Es geht in der Fastenzeit also vor allem darum, auf etwas zu verzichten, damit andere profitieren.“

Dafür setzen sich die Amigonianer übrigens das ganze Jahr über ein: unter anderem im Jugendhaus Eintracht, welches von montags bis freitags viele Unterhaltungsmöglichkeiten und in den Ferien ein buntes Programm anbietet, des weiteren gibt es einen Jugend- und Schülertreff.

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