Wilderei

Reh in Gelsenkirchen niedergeschossen – trotz Schonzeit

Für Rehe gilt im Moment Schonzeit, da sie ihren Nachwuchs säugen.

Für Rehe gilt im Moment Schonzeit, da sie ihren Nachwuchs säugen.

Foto: Foto: Gero Helm / FFS

Gelsenkirchen-Resse.  Ein erschossenes Reh am Kleiweg in der Resser Mark hat am Donnerstag die Stadt alarmiert. Warum jetzt Ermittlungen aufgenommen werden.

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Ein erschossenes Reh hat am Donnerstag ein Mitarbeiter der Stadt auf dem Grünstreifen am Kleiweg in der Resser Mark gefunden. Er alarmierte einen Jagdaufsichtsberechtigten, der die Polizei holte. Den Beamten sagte der Jäger, dass das Tier vermutlich durch einen gezielten Schuss niedergestreckt worden ist.

Jungtier kann ohne Ricke nicht überleben

Er vermutet, dass das Tier bereits in der Nacht zuvor angeschossen wurde und sich dann in den Grünstreifen flüchtete, wo es dann starb. Nach Aussage des Jägers gilt für Rehe derzeit eine Schonzeit, da sie ihre Kitze säugen. Er geht davon aus, dass auch das getötete Tier ein Jungtier hatte, das ohne die Ricke nicht überleben kann. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Jagdwilderei aufgenommen.

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