Arbeiterwohlfahrt

Quartierzentrum in Feldmark ist Anlaufpunkt für jedermann

Das Team der Awo Gelsenkirchen ist glücklich mit dem neuen Quartierszentrum in der Feldmark.

Das Team der Awo Gelsenkirchen ist glücklich mit dem neuen Quartierszentrum in der Feldmark.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchen-Feldmark.   Die Awo hat in Feldmark ihr neues Quartierzentrum bezogen. Über 300 Besucher kamen zur Eröffnungsfeier. Gemeinsam soll der Stadtteil wachsen.

Den Bewohnern in der Feldmark eine zentrale Anlaufstelle für deren Fragen, Probleme und Wünsche zu bieten, ist das Ziel der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Gelsenkirchen. Deshalb hat der Verband an der Straße Robert-Geritzmann-Höfe ein neues Quartierzentrum errichtet. Schon die Eröffnungsfeier war ein voller Erfolg.

„Wir hatten trotz bitterkalter Temperaturen rund 300 Leute hier am Gelände“, erzählt Awo-Geschäftsführerin Gudrun Wischnewski. Gemeinsam mit Admir Bulic, dem Bereichsleiter Integration/Erwachsenenbildung, dem restlichen Team und Anwohnern wurde schön gefeiert. „Wir wollen dahingehen, wo die Menschen sind“, sagt Wischnewski. Deshalb habe man sich vor rund eineinhalb Jahren dafür entschieden, in den Stadtteil reinzugehen und vor Ort mit einem Büro Präsenz zu zeigen.

Mitarbeiter sprechen 22 Sprachen

Das neue Gebäude ist einladend und übersichtlich. Neben einem großen Tagungsraum, in dem Gruppen Veranstaltungen abhalten können, gibt es einen Aufenthaltsraum, einen Raum für die Sprechstunden sowie eine Küche. Der Fokus der Sprechstunden liegt dabei jeden Tag bei einer anderen Gruppe, wie beispielsweise Senioren oder Migranten. Um da jedem einzelnen gerecht werden zu können, beherrscht der Pool der Awo-Mitarbeiter insgesamt 22 Sprachen.

Neben den regulären Sprechstunden plant die Awo in Zukunft aber auch verschiedene Aktionen und Ereignisse. „Wir wollen vielfältige Angebote für eine vielfältige Bevölkerung schaffen. Vom Säugling bis zum Senior ist da alles mit dabei“, sagt Admir Bulic. So plane das interkulturelle Team für den 14. Februar bereits ein „Café Miteinander“. Auch ein Vortrag mit dem kommunalen Ordnungsdienst stehe auf der Liste.

Bewohner schreiben Wünsche auf

Weitere Ideen sind vorhanden – dabei sollen vor allem die Bewohner der Feldmark mithelfen. Schon bei der Eröffnungsfeier konnten alle Besucher ihre Wünsche auf einen Stern schreiben und ihn an einen Tannenbaum hängen. „Wir möchten uns besser begegnen“, war laut Wischnewski ein häufig gelesener Wunsch. Bei all den Vorschlägen kann der Awo dabei nicht nur ihr eigenes Team, sondern auch das große vorhandene Netzwerk helfen.

„Grundsätzlich“, so Admir Bulic, „funktioniert die Quartiersarbeit der Awo in den Stadtteilen schon sehr gut.“ Was beispielsweise in Rotthausen oder Bismarck schon an der Tagesordnung ist, soll nun auch in der Feldmark funktionieren. „Jeder ist willkommen“, betont der Bereichsleiter.

>> Kontakt und Öffnungszeiten

Das Awo-Quartierzentrum (Robert-Geritzmann-Höfe 4) in der Feldmark steht unter der Woche für Sprechstundenzeiten offen. Informationen gibt es unter 0209 179 182 53. Von Montag bis Donnerstag hat das Quartierzentrum von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Freitags ist die Öffnungszeit von 9 bis 13 Uhr. Weitere Angebote sollen folgen.

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