Kindertheater

Pünktchen trifft Anton auf der Consol-Bühne

Das Consol Theater Gelsenkirchen inszeniert derzeit das Kinderstück  „Pünktchen und Anton“ nach Erich Kästner. Bei der Probenarbeit die Schauspieler (v.l.) Batian Sesjak (Anton), Jennifer Ewert (Pünktchen), Charis Nass und Sebastian Thrun.

Das Consol Theater Gelsenkirchen inszeniert derzeit das Kinderstück „Pünktchen und Anton“ nach Erich Kästner. Bei der Probenarbeit die Schauspieler (v.l.) Batian Sesjak (Anton), Jennifer Ewert (Pünktchen), Charis Nass und Sebastian Thrun.

Foto: WAZ FotoPool

Gelsenkirchen.  Pünktchen und Anton, wer kennt sie nicht, die beiden Kinderbuchfiguren aus der Feder von Erich Kästner? Wie beliebt der Klassiker über das Mädchen aus gutem Hause und seiner Freundschaft mit dem Jungen aus armen Verhältnissen tatsächlich ist, beweist in diesen Tagen das Consol Theater.

Obwohl das Kinderstück für Zuschauer ab sechs Jahren erst am Sonntag, 2. Dezember um 15 Uhr Premiere feiert, sind schon nahezu alle der bislang 27 geplanten Vorstellungen ausverkauft. Kleiner Trost für die ohne Karten: Im März kommt das Stück erneut auf den Spielplan.

Inszeniert wird „Pünktchen und Anton“ von einem Mann, den das Consol-Publikum bislang vor allem als Schauspieler kennt. Der Kölner Manuel Moser, der zurzeit in den Consol-Produktionen „Adler an Falke“ und „Nathan“ auf der Bühne steht, entdeckte im letzten Jahr auch die Regie für sich. Seine rheinische Debüt-Inszenierung wurde gar für den Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis nominiert.

Zwei neue Schauspieler im Ensemble

In Gelsenkirchen nun inszeniert Moser Kästner. Und zwar auf einer Bühne, die zeitlos abstrakt daher kommt. Dramaturgin Sylvie Ebelt: „Wir gehen raus aus den Zwanzigern.“ Nur hohe Podeste und ein Turm machen auf die da oben und die da unten aufmerksam. Vier Schauspieler, Jennifer Ewert und Chariss Nass, die bereits öfter hier spielten, und, neu im Ensemble, Sebastian Thrun und Bastian Sesjak, erzählen die Geschichte von Pünktchen, dem Kind aus gutem Hause, und Anton, der seine kranke Mutter versorgen und neben der Schule noch arbeiten muss.

Moser will mit seiner Sicht auf den Klassiker vor allem vermitteln, „dass das Wissen um die gesellschaftlichen Unterschiede wichtig ist“. Das Ensemble wird den Klassiker um die ungerechte Weltenverteilung in Arm und Reich mit Musik, Bewegung, viel Witz auf die Bühne bringen. Die Musik komponierte Michael Gees, der das Spiel live am Klavier begleiten wird, wie eine Art Filmmusik.

WAZ verlost Karten

Die Premiere ist ebenso ausverkauft wie fast alle Vormittags-Vorstellungen. Restkarten gibt es für: 7.12. (11.30 Uhr), 10. 12. (9.30 und 11.30 Uhr, 24. Januar (11.30 Uhr).

Die WAZ verlost je zwei Karten an zwei Leser für die Vorstellung am Sonntag, 9. Dezember, 17.30 Uhr. Anruf genügt am morgigen Freitag zwischen 12 und 12.15 Uhr unter 17094-30. Die beiden schnellsten Anrufer gewinnen. Die Karten liegen an der Abendkasse.

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