Mobilitätskonzept

Projektskizze für Verkehrs-Masterplan der Zukunft steht

Begrünt wurden die Gleise der Linie 302 in Höhe Schalker Meile. Zum Mobilitätskonzept und zur Luftreinhatung zählt die  Projektskizze auch Investitionen in Straßenbäume oder weitere Fassadenbegrünung.

Foto: Martin Möller

Begrünt wurden die Gleise der Linie 302 in Höhe Schalker Meile. Zum Mobilitätskonzept und zur Luftreinhatung zählt die Projektskizze auch Investitionen in Straßenbäume oder weitere Fassadenbegrünung. Foto: Martin Möller

Gelsenirchen.   Hauptausschuss und Verwaltung rechnen mit Fördermitteln für die Konzeptphase. Erste Kostenschätzungen gehen in die Millionen.

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Die erste Lesung des Haushalts stand Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss an – mit zähem Ringen um Prüfaufträge und Etatposten fürs neue Haushaltsjahr.

In größeren Zeiträumen galt es nach der Etatdebatte zu planen und zu denken. Die Stadt will ihren Masterplan Mobilität auf den Weg bringen. Dafür gilt es bis 24. November einen konkreten Förderantrag einzureichen. Das endgültige Votum wird der Umweltausschuss fällen. Doch in der Sitzung im Ratssaal wurde klar: Die Fraktionen tragen die einzureichende Projektskizze mit. Besonders leicht hatten es die Grünen: Das lese sich wie „ein grünes Strategiepapier. Wir werden zustimmen“, sah sich Peter Tertocha in vielen alten Forderungen bestätigt.

Vergabe an ein externes Büro vorgesehen

Hohes Tempo hatte die Fachverwaltung vorlegen müssen, weil der Landesregierung zeitnah Skizzen für die Gestaltung nachhaltiger und emissionsfreier Mobilität vorliegen sollten – als Voraussetzung für entsprechende Fördermittel. Mit dem zu entwickelnden Mobilitätskonzept soll später ein externes Büro beauftragt werden. Stadtbaurat Martin Harter rechnet mit einem Realisierungszeitraum von zwei bis vier Jahren und grob kalkulierten Kosten in Höhe von bis zu 250 000 Euro.

Erste Aufschlag für den kommunalen Masterplan

Es wäre nur der erste Aufschlag für den kommunalen Masterplan, der verschiedenste Maßnahmenschwerpunkte benennt. Angefangen bei der Verbesserung des ÖPNV-Angebots über „umweltsensitive Verkehrslenkung“ bis zu weiterer Begrünung oder dem Ausbau des Radwegenetzes. und Umrüstung der kommunalen Fahrzeugflotte. Bislang geht es nicht um Details, auch nicht bei den Kosten. Die wurden nur grob veranschlagt. Die größten Posten für die Zukunft: Digitalisierung des Verkehrssystems und aller Lichtzeichenanlagen: rund 39 Millionen Euro. Ausbau der Radwegeinfrastruktur 15 Millionen Euro. Taktverdichtung auf der Linie 302: Knapp 23 Millionen Euro inklusive nötiger neuer Fahrzeuge.

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