Polizeikontrolle

Aufgemotztes Pedelec von der Polizei in Gelsenkirchen still gelegt

Der Gelsenkirchener war den Beamten bei einer Verkehrskontrolle aufgefallen. Er trug noch nicht einmal einen Helm. (Symbolbild).

Foto: Olaf Ziegler

Der Gelsenkirchener war den Beamten bei einer Verkehrskontrolle aufgefallen. Er trug noch nicht einmal einen Helm. (Symbolbild).

Gelsenkirchen.  Ein Pedelec-Fahrer aus Gelsenkirchen hat sein Gefährt verkehrswidrig umgebaut. Doch das war nicht das einzige Vergehen. Die Polizei ermittelt.

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Ein aufgemotztes Pedelec weckte am Montag, 10. September, die Aufmerksamkeit der Gelsenkirchener Polizei.

Verkehrswidrige Beleuchtung

Die Beamten kontrollierten den Fahrer, der ohne Helm unterwegs war, auf der Alfred-Zingler-Straße/Uechtingstraße und stellten zahlreiche ordnungswidrige Umbauten fest: Vier Frontscheinwerfer, Unterbodenbeleuchtungen und Speichenbeleuchtung sowie ein zusätzlich für die Beleuchtung verbauter 12 000-Milliampere-Akku in der Gepäckträgertasche sorgten für eine helle, blendende und vor allem verkehrswidrige Beleuchtung, heißt es im Polizeibericht.

Da der Fahrer zusätzlich auch massiv am Impulsgeber für die akkuunterstütze Fahrt manipuliert hatte, betrug die Höchstgeschwindigkeit statt 25 Stundenkilometern nun mehr als 50 Kilometer pro Stunde. Wie schnell genau das Zweirad fahren kann, soll ein Sachverständiger feststellen.

Fahrer hatte keinen Führerschein

Doch damit nicht genug: Der Mann hatte außerdem keinen Führerschein und keine gültige Versicherung für sein Gefährt. Ihm droht nun ein Strafverfahren wegen Führen eines Kraftfahrzeugs ohne gültige Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Die Beamten stellten das Fahrzeug sicher.

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