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Polizei sperrt A52 für Rinderjagd – ein Tier erschossen

Ausgebüxt: Drei Rinder (hier ein Symbolbild) beschäftigten am Mittwochabend die Polizei in Gelsenkirchen.

Ausgebüxt: Drei Rinder (hier ein Symbolbild) beschäftigten am Mittwochabend die Polizei in Gelsenkirchen.

Foto: Patrick Pleul

Gelsenkirchen.  Drei ausgebüxte Rinder haben am Mittwochabend die Gelsenkirchener Polizei auf Trab gehalten. Sogar die A52 wurde für zwei Stunden komplett gesperrt.

Die Polizei machte sich am Mittwochabend mit einem Großaufgebot auf Rinderjagd, nachdem drei Tiere in Oberscholven gegen 18.30 Uhr von einer Weide ausgebüxt waren. Eines der Tiere kehrte kurz darauf freiwillig wieder zur Herde zurück, doch die anderen liefen später auf der Ulfkotter und Altendorfer Straße herum und drohten auch, auf die nahe gelegene A52 zu laufen.

Unterstützt von Kollegen aus Recklinghausen und der zuständigen Autobahnpolizei entschied man sich, dass die Gefahr für die Autofahrer zu groß sei. Aus diesem Grund wurde die A 52 ab 19 Uhr in Fahrtrichtung Essen von der Abfahrt Marl-Frentrop und in Richtung Marl ab der Anschlussstelle Buer voll gesperrt.

Trotz aller Bemühungen – die Vollsperrung dauerte bis 21.10 Uhr – gelang es den Beamten nicht, die beiden Tiere zurück auf die Weide zu lotsen. So musste die Polizei ein Rind erschießen, das mittlerweile außer Rand und Band war. Das zweite Tier wurde anschließend mit einer Betäubungspistole ruhig gestellt und auf eine angrenzende Weide untergebracht.

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