Rechtsextremismus

Gelsenkirchen stellt sich quer - Gegendemo mit SPD-Politiker

Friedlich soll es bei der Gegendemonstration am 16. September zugehen.

Friedlich soll es bei der Gegendemonstration am 16. September zugehen.

Foto: Joachim Kleine-B ning

Gelsenkirchen.  SPD-Bundestagsabgeordneter wirbt für die Teilnahme an der Gegendemo des „Aktionsbündnisses 16.9.“, wenn die Rechtsextremen in Gelsenkirchen aufmarschieren.

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Auf Facebook wird heftig und durchaus nicht nur fair diskutiert, die Polizei nennt erste Details, SPD-Bundestagsabgeordneter Markus Töns ruft zur Teilnahme auf: Die angekündigte Demonstration der „Mütter gegen Gewalt“ und der „Patrioten NRW“ am kommenden Sonntag, 16. September, auf dem Heinrich-König-Platz und der angekündigte Gegenwind des „Aktionsbündnisses 16.9 – Gelsenkirchen stellt sich quer“ — schlägt hohe Wellen in der Stadt.

Genossen sollen zur Gegendemo kommen

SPD-Politiker Töns wandte sich schriftlich an seine Gelsenkirchener Parteifreunde: „Am 16. September werden rechte Gruppierungen durch unsere Straßen marschieren. Wir sind uns alle einig: Gelsenkirchen zeigt, dass Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in Gelsenkirchen keinen Platz haben.

Wir leben in einer Stadt, die von der Bergbaukultur geprägt ist. Hier hilft man sich und unterstützt einander. Diese Kultur des Zusammenhaltens lassen wir uns nicht von Rechtspopulisten und Rechtsextremisten zerstören!“ Daher bitte er die Genossen darum, „mit uns zusammen friedlich gegen den Aufmarsch von ,Mütter gegen Gewalt’ und ,Patrioten NRW’ zu protestieren.“

2000 Demonstranten auf beiden Seiten

Die Polizei geht derweil – so jedenfalls der Stand am Montag – von insgesamt 2000 Demonstranten auf beiden Seiten aus, die am Sonntag erwartet werden. Für Dienstag, 11. September ist, wie berichtet, ein Kooperationsgespräch mit Vertretern des „Aktionsbündnis 16.9. – Gelsenkirchen stellt sich quer“ geplant. Das Bündnis selbst plant in dieser Woche ein Treffen für letzte Absprachen vor der Gegendemonstration auf dem Heinrich-König-Platz.

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