Betrug

Polizei Gelsenkirchen warnt vor dem „Zetteltrick“

Die 91-Jährige wollte der unbekannten mit einem Zettel aushelfen und wurde so zum Opfer eines Betrugs. (Symbolbild)

Die 91-Jährige wollte der unbekannten mit einem Zettel aushelfen und wurde so zum Opfer eines Betrugs. (Symbolbild)

Foto: Imago

Gelsenkirchen.   In Buer haben wieder einmal Betrüger die Hilfsbereitschaft einer älteren Frau schamlos ausgenutzt. Die Polizei erklärt den „Zetteltrick“.

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Betrüger lassen sich immer wieder einiges einfallen, um ältere Menschen zu täuschen und Straftaten zu begehen.

In der vergangenen Woche ist eine 91-jährige Gelsenkirchenerin Opfer eines Trickbetruges geworden. Eine unbekannte Frau gelangte in die Wohnung der Rentnerin auf der Dorstener Straße in Buer. Zutritt verschaffte sich die Unbekannte, da sie gegenüber der 91-Jährigen angab, eine Nachricht für eine Nachbarin im Haus hinterlassen zu wollen, aber keinen Zettel bei sich habe. Die Geschädigte entfernte sich von der Wohnungstür und begab sich in die Küche – die fremde Frau folgte ihr. In dieser Zeit betrat eine weitere Person die Wohnung und entwendete Schmuck und Bargeld. Erst als die unbekannte Frau die Wohnung der Seniorin verlassen hatte, bemerkte diese die offenstehenden Schränke und Schubladen. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Polizei sucht nach Zeugen

Die unbekannte Frau wird wie folgt beschrieben: etwa 1,60 Meter groß, kräftige Statur, schwarze schulterlange Haare. Zur Tatzeit trug sie einen schwarzen oder anthrazitfarbenen Anorak. Die Tatverdächtige sprach Deutsch ohne Akzent. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu der Frau und/oder der anderen Person machen können. Hinweise bitte an die Polizei Gelsenkirchen unter 0209 365-8112 (KK 21) oder -8240 (Kriminalwache).

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang allen Bürgerinnen und Bürgern dringend, fremde Personen nicht in ihre Wohnung zu lassen. Potentielle Täter nutzen oft die große Hilfsbereitschaft und Unbedarftheit von älteren Menschen aus. Deshalb sagt die Polizei: „Bleiben Sie vorsichtig! Suchen Sie sich Unterstützung, kontaktieren Sie im Zweifelsfall Nachbarn, Verwandte, Bekannte oder rufen Sie bei der Polizei unter 110 an!“

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