Corona-Verstoß

Polizei Gelsenkirchen löst nächtliche Versammlung auf

Erneut hat die Gelsenkirchener Polizei eine Versammlung auflösen müssen, die gleich im doppelten Sinn gegen die Corona-Schutzverordnung verstieß. 

Erneut hat die Gelsenkirchener Polizei eine Versammlung auflösen müssen, die gleich im doppelten Sinn gegen die Corona-Schutzverordnung verstieß. 

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Nach Hinweisen auf Corona-Verstöße rückte die Polizei Gelsenkirchen zu einer Lokalität in Schalke aus. Dort wurden sieben Männer bewirtet.

Trotz striktem Verbot durch die geltende Corona-Schutzverordnung saßen in einer Lokalität im Gelsenkirchener Stadtteil Schalke sieben erwachsene Männer in der Nacht zum Sonntag trinkend zusammen. Die Polizei hatte in der Nacht gegen 0.45 Uhr Hinweise auf eine solche Veranstaltung erhalten, woraufhin sie ausrückte.

Anzeigen gegen alle Gäste und den Wirt

Vor Ort traf sie tatsächlich eine Siebener-Gruppe an, die ganz offensichtlich bewirtet wurde, obwohl beides, sowohl die Zusammenkunft als auch die Bewirtung, durch die Corona-Schutzverordnung klar verboten sind. Gegen den 27-jährigen in Gelsenkirchen wohnenden Verantwortlichen der Gaststätte sowie seine Gäste wurden entsprechend Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung geschrieben.

Da der Wirt außerdem im Verdacht steht, in der Lokalität wiederholt Gäste bewirtet zu haben, ohne überhaupt im Besitz einer Konzession zu sein, wurde gegen ihn zusätzlich eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes gegen das Gaststättengesetz vorgelegt.

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