Ölpellets

Ölpellets: Protestaktion vor dem Gelsenkirchener Kraftwerk

Eine Luftaufnahme des Kraftwerks in Gelsenkirchener Stadtteil Scholven.

Eine Luftaufnahme des Kraftwerks in Gelsenkirchener Stadtteil Scholven.

Foto: Hans Blossey

Gelsenkirchen-Scholven.   Öl-Konzern und Uniper stehen wegen Verbrennung und Deponierung umstrittener Ölpellets in der Kritik. Grüne und Initiativen planen Aktion vor BP-Tor.

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Vor dem BP-Werksgelände in Scholven wollen die Grünen, der BUND und das Gahlener Bürgerforum am Samstag, 1. Dezember, Position beziehen: Am Tor Süd (Feldhauser Straße / Ecke Dinslakener Straße, 12 Uhr) planen die Umweltgruppen mit den Grünen einen Informationsstand und Aktionen.

Rund sechs Wochen sind seit dem Appell des Gelsenkirchener Rates an BP und Uniper vergangen, die Verbrennung der umstrittenen Ölpellets im Kohlekraftwerk Scholven auszusetzen – zumindest so lange, bis der Sachverhalt geklärt sei. „Getan hat sich von Seiten der BP und der Kraftwerksbetreiber jedoch nichts. Noch immer werden ohne Rücksicht auf den Ratsbeschluss und die Bevölkerung die umstrittenen Ölpellets verbrannt“, monieren die Gelsenkirchener Grünen.

Wirtschaftskrimi um illegale Entsorgung

Bereits 2010 bis 2013 wurden rund 30.000 Tonnen Ölpellets illegal in einer Tongrube in Hünxe im Kreis Wesel deponiert. Der Fall entwickelte sich als Wirtschaftskrimi. Erste Urteile hat es gegeben. Ende (noch) offen. Auch darauf wollen die Akteure Samstag aufmerksam machen. Mit dabei sind Vertreter der Grünen aus Gelsenkirchen, den Kreisen Wesel und Recklinghausen sowie des Ruhrparlaments, Mitglieder des Bundes für Umwelt und Naturschutz Wesel und der Gahlener Bürgerinitiative, die sich für die Sicherung der Tongrube und gegen drohende Umweltgefahren einsetzt.

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