2. Sinfoniekonzert

NPW verspricht „Optimismus in D“ bei Konzert im Musiktheater

Der wunderbare Solopart im Oboenkonzert von Richard Strauss wird in Gelsenkirchen interpretiert von Manuel Bilz.

Der wunderbare Solopart im Oboenkonzert von Richard Strauss wird in Gelsenkirchen interpretiert von Manuel Bilz.

Foto: WDR / IKZ

Gelsenkirchen.  Werke von Mozart, Brahms und Strauss, alle in D-Dur. Das 2. Sinfoniekonzert der NPW im Gelsenkirchener Musiktheater verspricht „Optimismus in D“.

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Nach der Erforschung der ernsten Tonart d-moll in der letzten Spielzeit widmet sich die NPW, die neue Philharmonie Westfalen, nun der optimistischen Schwester D-Dur. In der noch jungen Spielzeit stehen für die NPW beim 2. Sinfoniekonzert Werke von Mozart, Strauss und Brahms auf dem Programm. Zu hören ist „Optimismus in D“ am Montag, 21. Oktober, 19.30 Uhr im Musiktheater im revier.

Am Pilt steht diesmal ein Gastdirigent: Die künstlerische Leitung der Konzertreihe in Gelsenkirchen, Recklinghausen (22. Oktober) und Kamen (23. Oktober) liegt in den Händen von Georg Fritzsch, der nach zahlreichen Chefpositionen demnächst die musikalischen Geschicke des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe lenken wird. Der wunderbare Solopart im Oboenkonzert von Richard Strauss wird interpretiert von dem Solooboisten und WDR Sinfonieorchester-Mitglied Manuel Bilz.

Sanfte Idylle nach Verheerungen des Krieges

Feurig beginnt das Konzert mit Mozarts Ouvertüre „Le nozze di Figaro“, die als Charakterouvertüre bezeichnet wird. Erstmals soll Mozart mit dieser Ouvertüre einen politisch aktuellen und brisanten Stoff der Gegenwart vertont haben. Mit ruhiger Gelassenheit eines langen Lebens geht es in Richard Strauss‘ Oboenkonzert zu, das 1945 nach den Verheerungen des Krieges eine sanfte Idylle beschwört. Strauss schrieb diese „Handgelenksübung“ nach Anregung eines amerikanischen Soldaten, der später im Philadelphia Orchestra Oboe spielte.

Brahms‘ 2. Sinfonie fing 1877 die Sommersonne des Wörthersees ein. Zwar kündigte er scherzhaft an, noch nie „so was Trauriges, Molliges“ geschrieben zu haben, doch die freundlichen Themen feiern die Natur und das Leben. Tickets ab 13,20 Euro.

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