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Tipps vom WAZ-Redakteur für schöne Tage im Ruhrgebiet

Wer durchs Ruhrgebiet reist, sollte auch einen Halt am Schloss Berge in Gelsenkirchen-Buer einlegen, empfieht das neue Buch von Rolf Kiesendahl.

Foto: Olaf Ziegler

Wer durchs Ruhrgebiet reist, sollte auch einen Halt am Schloss Berge in Gelsenkirchen-Buer einlegen, empfieht das neue Buch von Rolf Kiesendahl.

Gelsenkirchen.  Der langjährige WAZ-Redakteur Rolf Kiesendahl gibt in seinem neuen, kompakten Taschenbuch „365 Tipps für einen schönen Tag im Ruhrgebiet“.

Einmal querbeet durchs Ruhrgebiet reisen? Und an jedem Tag im Jahr immer wieder etwas Neues entdecken? Kein Problem, wenn man das aktuelle Buch „365 Tipps für einen schönen Tag im Ruhrgebiet“ im Gepäck hat.

Rolf Kiesendahl ein Insider der Region

Autor Rolf Kiesendahl, langjähriger WAZ-Redakteur und intimer Kenner der Region, liefert mit seinem 240 Seiten starken Taschenbuch, erschienen im Ellert & Richter Verlag, übersichtlich, kurzweilig und informativ so manchen Vorschlag, der selbst Insider des Reviers noch zu überraschen vermag.

Allein für Gelsenkirchen legt der Autor 21 Tipps vor - zum Erleben, Entdecken und Genießen. Darunter sind erwartungsgemäße Klassiker, aber auch schmucke Perlen am Rande und, ein schöner Service, Vorschläge zum Entspannen bei Pizza, Currywurst und Co.

Nun gut, die „Stadt der 1000 Feuer“, wie Rolf Kiesendahl das Kapitel Gelsenkirchen nostalgisch übertitelt, die gibt es schon lange nicht mehr. Der Name aber, er klingt vertraut und noch immer verlockend.

Wasserburg und Schalke-Museum

Und was gibt es hier nicht alles zu erleben: Denn wo sonst kann man eine ganze Weltreise an einem halben Tag unternehmen (Zoom Erlebniswelt), wo sonst kommt man einem Fußball-Mythos so nah (Schalke-Museum) oder sieht man ein Stadion mit „Schubladenrasen und Bierpipeline“ (Veltins-Arena)?

Mit den Tipps kann der Besucher zudem ganz leicht Gelsenkirchens ältestes Gebäude entdecken (die Wasserburg Lüttinghof), die alte Heimat der Knappen (Glückauf Kampfbahn) oder eine Oase der Ruhe mitten in der Stadt (Stadtgarten).

Dass die Stadt ganz ausgezeichnet auch Kunst kann: keine Frage dank Kunstmuseum oder Musiktheater. Auch Entdecker werden mal hungrig. Drum serviert das Buch eine feine Auswahl an Anlaufstellen im Norden und Süden der Stadt, keine vollständige Liste, einfach gute Tipps eben von Schloss Berge über die Trattoria Villa Italia bis zu hin Trulli. Der ultimative Pommes-Tipp: der Park-Grill mit „sehr viel Schalke-Aroma“.

Gelsenkirchen ist nur eine Station

Aber Gelsenkirchen ist nur eine Station der langen Reviertour, die von West nach Ost, von Nord nach Süd führt. Hans-Peter Noll, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein, empfiehlt in seinem Vorwort: „Tauchen Sie ab in eine faszinierende Industriekulturlandschaft, die es sonst nirgends auf der Welt gibt.“

Ein Band zwischen Freizeitführer und lockerem Lesestoff, ein Buch zum Blättern, Stöbern und Anregen. Für alle, die glauben, das Revier gut zu kennen und für die, die die Region erstmals für sich entdecken.

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