Wohnen am Wasser

Neues Bauprojekt im Quartier Graf Bismarck

An der Johannes-Rau-Allee in Graf Bismarck entstehen 26 Eigentumswohnungen und acht Büro- und Praxiseinheiten.

An der Johannes-Rau-Allee in Graf Bismarck entstehen 26 Eigentumswohnungen und acht Büro- und Praxiseinheiten.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchen.   In Graf Bismarck brummt es. Am Montagmittag präsentierte die Gelsenkirchener Wirtschaftsförderung einen Investor für Wohn- und Büroeinheiten.

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Für Stadtrat Dr. Christopher Schmitt ist Graf Bismarck das, was neudeutsch als „Boomtown“ bezeichnet wird. Ein Stadtquartier in diesem Fall, das aufgrund besonderer wirtschaftlicher Ereignisse sehr schnell groß wird. Erst vor drei Wochen stellten die Wirtschaftsförderer an der Johannes-Rau-Allee die Ansiedlung des Unternehmens Enka Food vor. Nun folgt das erste Bauvorhaben direkt an der Wasserkante des Hafenbeckens durch das Unternehmen Hofschröer Projektbau aus Lingen.

Baubeginn im März 2017

Auf rund 4000 Quadratmetern entsteht ab März 2017 – die Bauzeit soll rund ein Jahr betragen – ein terrassiert angelegtes Wohn- und Geschäftshaus mit 26 Wohnungen sowie acht Büroeinheiten im Erdgeschoss und Tiefgarage. Für Chris Hofschröer ein Projekt, das so geradewegs ins firmeneigene Programm passt: „Wir sind spezialisiert auf anspruchsvolle Bauprojekte und freuen uns, im Stadtquartier Graf Bismarck mitwirken zu können, an der Verwirklichung der Vision einer Stadt am Wasser.“

Vertiefendes Gespräch auf der Expo

Am Montagmorgen erst, so Hofschröer, sei passend zum wichtigen Präsentationstermin das Bauschild an der Johannes-Rau-Allee aufgestellt worden. Vor drei Jahren, so der Geschäftsführer, habe er zum ersten Mal einen Tipp bekommen und freue sich nun, dass aus einer Idee Wirklichkeit werde. Auf der Messe Expo Real in München hatte der Unternehmer aus dem Emsland dann nicht nur das Vorhaben mit der städtischen Wirtschaftsförderung entscheidend vorbesprochen, sondern auch mit der Sparkasse Gelsenkirchen, die nun auch die Finanzierung übernimmt.

Lichtdurchflutete Häuser

Der Hagener Architekt Helmut Feldmeier freut sich auf die Umsetzung. „Wir reden an dieser Stelle von hellen, geradezu lichtdurchfluteten Wohnungen mit Blick auf das Wasser und auf die Marina, die hier ja auch noch entstehen soll.“ Das Gesamtkonzept Graf Bismarck, betonte er, überzeuge sehr. Mit einem projizierten Hotel, mit Gastronomie, mit einer hochwertigen Uferpromenade.

800 000 Touristen auf dem Emscher-Radweg

Diese Vorlage verwandelte Stadtrat Christopher Schmitt sicher: „Die Unternehmen Otto Doetsch, Kaldunski & Löhr, Nema und Enka Food haben sich bereits angesiedelt, die Stölting Service Gruppe hat mit dem Bau der neuen Unternehmenzentrale am westlichen Hafenkopf begonnen. Nicht mehr lange, dann werden sich die Angestellten in der Mittagspause mit einem Brötchen vom Bäcker auf der Hafenpromenade direkt ans Wasser setzen können.“ Die Uferplätze im Grünen und die Gastronomie würde dann auch die rund 800 000 Touristen, die jährlich auf dem Emscher-Radweg unterwegs seien, zur Rast einladen.

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