Anlaufstelle für Bürger

Neuer Stadtteilladen eröffnet in Gelsenkirchen-Bismarck

Pastoralreferent Hans-Georg Knickmann-Kursch und Sozialpädagogin Katharina Müller werden die beiden hauptamtlich Beschäftigten im Stadtteilladen in Bismarck sein und Bürgern bei Fragen, Problemen und Anregungen zur Seite stehen.

Foto: Olaf Ziegler

Pastoralreferent Hans-Georg Knickmann-Kursch und Sozialpädagogin Katharina Müller werden die beiden hauptamtlich Beschäftigten im Stadtteilladen in Bismarck sein und Bürgern bei Fragen, Problemen und Anregungen zur Seite stehen. Foto: Olaf Ziegler

Gelsenkirchen-Bismarck.   Der Laden dient Bürgern als Anlaufstelle bei Fragen, Problemen und Anregungen. Bis Ende 2020 finaziert dieser das katholische Bistum Essen.

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Treffpunkt, Kontakt und vielfältige Hilfe: Mit dem „Stadtteilladen Bismarck“ eröffnet das Bistum Essen zusammen mit der Pfarrei St. Joseph ein neues sozialpastorales Zentrum an der Bismarckstraße 181.

Die Räumlichkeiten im Herzen Bismarcks dienen den Bewohnern des Stadtteils dabei als Anlaufstelle. Geholfen werden soll bei alltäglichen Fragen und Problemen, die den Stadtteil betreffen. Auch soll über die Angebote und Projekte verschiedenster Partner in der Umgebung informiert werden.

Anregungen aufnehmen

Ein weiterer Wunsch ist es, dass auch Bürger ihre Anregungen zur Verbesserung der Lebenssituation äußern und sich aktiv miteinbringen. Als Ansprechpartner dafür dienen die Sozialpädagogin Katharina Müller und der Pastoralreferent Hans-Georg „Arthur“ Knickmann-Kursch, die das Amt in Vollzeit ausführen. Sechs ehrenamtliche Helfer leisten zudem Unterstützung

Kontakt zu den Bürgern

Müller und Knickmann-Kursch werden auch selbst im Stadtteil unterwegs sein und vor Ort Kontakt zu den Nachbarn in Bismarck suchen. „Wir wollen mit den Menschen in Kontakt kommen. Es geht darum, gemeinsam Problemlösungen zu finden und diese umzusetzen“, sagt Knickmann-Kursch.

Zunächst wird das Stadtteilprojekt bis Ende 2020 vom Bistum Essen finanziert. Wenn es gut läuft, soll das Vorhaben auch im Anschluss weitergeführt werden. Gerade in Zeiten, wo viele Kirchen schließen müssen, ist es ein Versuch, die Kirchensituation zu verbessern und zu modernisieren. So soll die neue Anlaufstelle, die eines von 20 Projekten ist, die das Bistum Essen unterstützt, nicht nur im Stadtteil etwas bewegen, sondern auch exemplarisch als Modellbeispiel für andere Städte und Stadtteile dienen.

Angebot für alle Menschen

„Dabei wollen wir kompetenzorientiert schauen, was können wir als Kirche leisten und wie können wir die Lebenssituation der Bürger verbessern“, erklärt Ingo Mattau, Pfarrer von St. Joseph, der selbst Mitauftraggeber ist. Er fährt fort: „Wichtig ist: Der katholische Stadtteilladen richtet sich nicht nur an Katholiken, sondern an alle Menschen unabhängig von der Weltanschauung.“

Befragung bei 1000 Haushalten

Im Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen wird es zudem in der zweiten Februar-Hälfte eine aktivierende Befragung der Menschen in Bismarck geben. Bei 1000 Haushalten rund um den Stadtteilladen werden dafür mehrere Teams anklingeln, um die Menschen um ihre Einschätzung zu bitten. Fragen, die dabei gestellt werden, sind: Was läuft gut in Bismarck? Was läuft nicht so gut? Welche Ideen haben Sie für den Stadtteil? Woran möchten Sie sich beteiligen? Die Ergebnisse der Befragung werden schließlich am 14. März in einer öffentlichen Bewohnerversammlung präsentiert. Hierzu sind alle Bürger um 18 Uhr in den Franziskussaal, Theodorstraße 15, eingeladen. Die Ergebnisse der Befragung werden dann auch die weitere Arbeit des Stadtteilladens bestimmen.

>>Die Eröffnung

Die offizielle Eröffnung des Stadtteilladens ist am Freitag, 16. Februar, ab 14 Uhr. „Den ganzen Nachmittag über sind Menschen zu einem bunten Programm eingeladen“, kündigen Müller und Knickmann-Kursch an. So freuen sich die beiden darauf, möglichst viele Nachbarn kennenzulernen.

Ab 18 Uhr gibt es eine F ilmvorführung. Es läuf der Film „Gelsenkirchen im Wandel“. 19.30 Uhr ist Ende der Veranstaltung.

Danach ist der Stadtteilladen immer montags von 15 bis 18 Uhr sowie dienstags und mittwochs von 10 bis 13 Uhr für alle Bürger öffentlich zugänglich.

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