Wirtschaftszahlen

Neuer Rekordumsatz für die Gelsenkirchener Stölting-Group

Fast 30 Millionen Euro investierte die Service-Group in „Stölting-Harbor“. Die neue Zentrale mit dem Firmensitz wurde an die Hafenkante in Graf Bismarck in Gelsenkirchen gesetzt. Vier Gastronomiebetriebe zogen als Mieter ins Erdgeschoss ein. Auch die Marina realisierte das Unternehmen. Links im Bild der Neubau der Firma Purax , einer Stölting-Tochter.

Fast 30 Millionen Euro investierte die Service-Group in „Stölting-Harbor“. Die neue Zentrale mit dem Firmensitz wurde an die Hafenkante in Graf Bismarck in Gelsenkirchen gesetzt. Vier Gastronomiebetriebe zogen als Mieter ins Erdgeschoss ein. Auch die Marina realisierte das Unternehmen. Links im Bild der Neubau der Firma Purax , einer Stölting-Tochter.

Foto: Hans Blossey

Gelsenkirchen-Graf Bismarck.   Zum siebten Mal in Folge steigerte der Service-Dienstleister Stölting den Umsatz. Für 2018 beziffert ihn das Unternehmen mit 185 Millionen Euro.

Stölting – das steht für Wachstum durch Zukäufe (zwei waren es vergangenes Jahr) und Expansion. Der Service-Dienstleister ist in der vergangenen Dekade rapid gewachsen, der Gesamtgruppenumsatz schnellte entsprechend in die Höhe – 2018 zum siebten Mal in Folge auf nunmehr 185 Millionen Euro. Das operative Ergebnis wuchs um 5,3 Prozent.

Mit ihrem vorläufigen Geschäftsabschluss hat die Stölting-Gruppe, unter anderem spezialisiert auf Reinigungs- sowie Sicherheitsdienste und Personalüberlassung diese Zahlen für das beste Geschäftsjahr der 120-jährigen Firmengeschichte vorgelegt. Stölting ist deutschlandweit an 40 Standorten vertreten, in Gelsenkirchen ist die Zentrale. Von Erle aus läuft das operative Geschäft.

Bundesweit rund 7000 Beschäftigte

Gut 1600 Mitarbeiter haben hier und in Nachbarstädten ihren Dienstsitz. Im neu erbauten Konzernsitz „Stölting Harbor“ im wachsenden Quartier Graf Bismarck arbeiten knapp 300 der bundesweit 7000 Beschäftigten.

Das Umsatzwachstum verteilte sich laut Sebastian Mosbacher, Geschäftsführer der Stölting Service Group, gleichmäßig auf alle Unternehmensbereiche. So konnten viele Großprojekte im Bereich von Veranstaltungsstätten, wie Fußballstadien oder Flughäfen, als Neukunden gewonnen werden. „In den Bereichen werden wir uns weitertummeln.“

Arbeiten auf dem Flughafenvorfeld

Als Wachstumsbranche fürs Unternehmen sieht Mosbacher besonders die Flughäfen: Nach dem Einstieg beim Airport Düsseldorf ist Stölting mittlerweile auf neun Flughäfen präsent – beim Gepäcktransport, aber beispielsweise auch bei allen Arbeiten auf dem Flughafenvorfeld. Werbewirksam ist auch das Engagement auf Schalke: Stölting hat die Arena-Reinigung übernommen. „Nach Heimspielen sind da 100 unserer Leute im Einsatz“, so Mosbacher.

Größte Infrastruktur-Investition der Geschichte

Das Umsatzwachstum verteilte sich laut Sebastian Mosbacher, Geschäftsführer der Stölting Service Group, gleichmäßig auf alle Unternehmensbereiche. So konnten viele Großprojekte im Bereich von Veranstaltungsstätten, wie Fußballstadien oder Flughäfen, als Neukunden gewonnen werden. Besonders erfreulich nennt Mosbacher „insbesondere die positive Rendite-Entwicklung in einem Jahr, in dem wir mit dem Neubau unserer Hauptverwaltung in einer Höhe von annähernd 30 Millionen Euro die größte Infrastruktur-Investition der 120-jährigen Unternehmensgeschichte getätigt haben.“

Nachhaltiges Wachstum sei auch weiterhin das Ziel. Im ersten Quartal 2019 ging es weiter aufwärts. „Gegenüber dem Vorjahr konnte der Umsatz um nochmals 9,7 Prozent“ und der Gewinn vor Steuern „sogar um über 30 Prozent gesteigert werden. Prognostiziert werden wir die 200 Millionen Euro- Umsatzgrenze überschreiten.“

>>>Thon und Schnusenberg sitzen im Beirat

Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen für die weitere Entwicklung der Unternehmensgruppe hat Stölting traditionell in einem Beirat vereint, der nun laut Senior-Chef Hans Mosbacher in neuer Zusammensetzung agiert. Den Vorsitz hat Rechtsanwalt Arnd Sieling, Vorsitzender von Avantium Asset Management.

Mit im Beirat sind weiterhin zwei Promis mit Schalke-Bezug: Ex-Fußballer Olaf Thon und Steuerberater Josef Schnusenberg, ehemaliger Vorstand des Bundesligisten.

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