Romfahrt

Nach Pannen vor Romfahrt: Jetzt spricht der Veranstalter

16 der 17 Busfahrer, die 600 Schüler des Gauß Gymnasiums von Gelsenkirchen nach Rom fahren sollten, hatte keine ausreichenden Nachweise über Lenkzeiten.

16 der 17 Busfahrer, die 600 Schüler des Gauß Gymnasiums von Gelsenkirchen nach Rom fahren sollten, hatte keine ausreichenden Nachweise über Lenkzeiten.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchen/Rom.   Wie ist es bei der Rom-Fahrt der Gelsenkirchener Gauß-Schule zu den zahlreichen Verstößen der Busfahrer gekommen? Das sagt der Reiseveranstalter.

Nachdem die Polizei vor der Abfahrt der Gauß-Schüler nach Rom zahlreiche Verstöße der Busfahrer bemängelt hatte, wurde viel Kritik an Reiseveranstalter Höffmann laut. Die Kontrolle war von Schulleiter Kaupert mit der Polizei vereinbart worden und auch der Reiseveranstalter gibt an, darüber Bescheid gewusst zu haben. Geschäftsführer Hans Höffmann erklärt nun, wie es trotzdem zu den Pannen kommen konnte.

Vier Fahrer seien nicht zu ihrem Einsatz erschienen, ein weiterer, „der am Abend zuvor angereist war und nachweislich im Hotel in Gelsenkirchen übernachtet hatte“, habe vergessen, die „Ruhetaste“ zu drücken. Das könne passieren, sei aber sehr ärgerlich.

Ersatz zu finden sei kurz vor dem Wochenende „fast unmöglich“ gewesen. Auf den Fahrer für den Doppelstockbus habe man besonders lange gewartet. Aber: „Lieber später mit einem erfahrenen Doppeldecker-Busfahrer abfahren, als früher und dann mit Kompromissen.“ Denn „Sicherheit ist in jeder Hinsicht die Voraussetzung“.

Höffmann hat die Schüler zum Essen eingeladen

Höffmann versichert: „Eine Abfahrt dieser Art ist bei uns in den letzten 49 Jahren nicht vorgekommen und wird in Zukunft auch nicht wieder vorkommen.“ Für die Unannehmlichkeiten entschuldigte er sich noch am Abend der Ankunft und lud die Schüler in Rom zum Essen ein.

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