Ballett

Musiktheater im Revier probt für „Romeo und Julia“

Francesca Berruto und Ledian Soto verkörpern am Musiktheater im Revier „Romeo und Julia".

Foto: Olaf Ziegler

Francesca Berruto und Ledian Soto verkörpern am Musiktheater im Revier „Romeo und Julia". Foto: Olaf Ziegler

Gelsenkirchen.   Das berühmteste Liebespaar der Weltliteratur kommt am 17. Februar auf die Bühne des Musiktheaters im Revier. Als spannender Spitzentanz.

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Sie gelten als das berühmteste und das unglücklichste Liebespaar der Weltliteratur, das Duo „Romeo und Julia“. William Shakespeare erdachte vor über 400 Jahren die Geschichte rund um die beiden tragischen Figuren aus zwei verfeindeten Adelshäusern.

Ein neues Gesicht bekommen die Unglücklichen am 17. Februar im Gelsenkirchener Musiktheater im Revier. Dann feiert das Ballett im Revier die Premiere von „Romeo und Julia“ in einer neuen Choreographie von Ballettchefin Bridget Breiner.

Zur 1935 entstandenen Musik von Sergei Prokofjew verkörpern mit den beiden Compagniemitgliedern Francesca Berruto und Ledian Soto die Titelrollen.

Der Balkon wird nicht fehlen

Und beide freuen sich ebenso wie die Ballettchefin selbst auf dieses so große und so beliebte Handlungsballett. Florian König, der Ballettmanager, weiß: „Wir wollten Romeo und Julia schon machen, seit Bridget Breiner in Gelsenkirchen ist.“ Und das ist sie seit dem Jahr 2012.

Auch auf dem Wunschzettel von MiR-Generalintendant Michael Schulz habe dieses Ballett schon lange gestanden. Aber gerade diese Produktion brauche vor allem eines: Zeit! Jetzt ist es soweit.

Die junge italienische Tänzerin Francesa Berruto schwärmt: „Einmal die Julia zu tanzen, das war schon immer mein Traum. Das ist etwas, das willst du einfach auf die Bühne bringen.“ Die Figuren gingen in dieser einen Nacht durch so viele unterschiedliche Stimmungen: „Das ist einfach großartig.“

Klassiker der Ballett-Literatur

Diesen Klassiker der Ballett-Literatur dazu mit ihrem Kollegen Ledian Soto gestalten zu können, freut sich die Ballerina ganz besonders: „Wir vertrauen uns voll und ganz.“ Schließlich tanzen beide zusammen bereits in der Shakespeare-Adaption „Prosperos Insel“: „Wir vertrauen uns blind.“

„Romeo und Julia“ erzählt von einer brutalen Fehde zwischen den Adelshäusern Montague und Capulet. Mitten in Verona entsteht ein Strudel aus Hass und Gewalt. In dieser explosiven Situation verlieben sich Romeo und Julia ineinander, beide aus unterschiedlichen Lagern. Unterstützt von Freunden beschließen sie, heimlich zu heiraten. Doch dann eskaliert der Streit zwischen den beiden Familien und nimmt ein ungutes Ende.

Aphorismus der Liebe

Ballettdirektorin Bridget Breiner nennt das Werk mit seiner überwältigenden Partitur „den Aphorismus der Liebe schlechthin“.

Die Bühne von Jürgen Kirner wird einen weitgehend abstrakten Raum zeigen, aber nicht ohne den klassischen Balkon auskommen. Die Kostüme werden an die Entstehungszeit des Werkes erinnern.

Die Musik kommt nicht vom Band, sondern wird live von der Neuen Philharmonie Westfalen unter Generalmusikdirektor Rasmus Baumann gespielt.

>> Die Vorstellungen und die Tickets

Das Ballett „Romeo und Julia“ feiert in der Choreographie von Bridget Breiner am Samstag, 17. Februar, um 19.30 Uhr im Großen Haus Premiere.

Weitere Termine: 2., 3., 11., 24., 25. März. 1., 7. April und 20. Mai.

Infos/Tickets: Theaterkasse, Kennedyplatz, 0209 4097-200.

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