Westfälische Hochschule

Moderne LED-Beleuchtung schafft mehr Sicherheitsgefühl

WH Vizepräsident Prof. Kurt Weichler, Student Pascal Blecker, OB Frank Baranowski, Heike Watzlaw (ELE), Prof. Karin Kückelhaus (WH) und ELE-Geschäftsführer Ulrich Köllmann (von links) bei der Inbetriebnahme der neuen LED-Beleuchtung an der Westfälischen Hochschule.

WH Vizepräsident Prof. Kurt Weichler, Student Pascal Blecker, OB Frank Baranowski, Heike Watzlaw (ELE), Prof. Karin Kückelhaus (WH) und ELE-Geschäftsführer Ulrich Köllmann (von links) bei der Inbetriebnahme der neuen LED-Beleuchtung an der Westfälischen Hochschule.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchen.   Zwischen Parkplätzen und Hochschul-Campus sind die alten Straßenleuchten durch LED-Lichter ersetzt worden. Die Teststrecke soll Schule machen.

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Es ist spät geworden, draußen schon dunkel – und kein Mensch ist mehr auf der Straße. Wen beschleicht da nicht ein ungutes Gefühl, allein auf schlecht beleuchtetem Fußpfad zum abgelegenen Parkplatz gehen zu müssen? Vertraute Wege werden da schnell zu einem gefühlten Angstraum – etwa die Neidenburger Straße und dort speziell der Fußweg zwischen Parkplatz und Campus der Westfälischen Hochschule (WH). Der war bis vor kurzem noch „ganz, ganz schlecht beleuchtet“, wie Professorin Karin Kückelhaus am Donnerstag unterstrich.

18 Masten mit neuen Leuchtkörpern ausgestattet

Die Leiterin des Lichttechnischen Labors der WH gab mit Oberbürgermeister Frank Baranowski, ELE-Geschäftsführer Ulrich Köllmann und Hochschul-Vizepräsident Prof. Kurt Weichler den Startschuss zum gemeinsamen Lichtprojekt. Wobei aber weder am Schalter gedreht noch das Kommando „Licht an!“ gegeben wurde – die Leuchtkörper hoch oben auf den 18 Masten entlang der 400 Meter langen Strecke, sie brannten nachmittags schon.

Der Weg von den Fakultätsgebäuden zum Parkplatz erstrahlt im Licht moderner LED-Leuchten. Zusätzlich zur Leuchttechnik, die aus der gleichen Menge Energie viel mehr Licht erzeugt, wurden zusätzliche Spiegel an den Lampenköpfen installiert, um auch die Gehwege ausleuchten zu können. Zwischen 22 Uhr und 5 Uhr wird die Straßenbeleuchtung in diesem Bereich allerdings ausgeschaltet.

„Für alle Studierenden ein echter Fortschritt“

„Speziell die Ausleuchtung der Gehwege ist für alle Studierenden ein echter Fortschritt“, betonte WH-Vizepräsident Prof. Kurt Weichler. Noch besser: „Aus der Lösung eines ursprünglich eher kleinen Problems entsteht eine langfristige Zusammenarbeit mit ganz viel Bezug zur Praxis. Davon profitieren wir als Hochschule: Mit jeder weiteren Kooperation dieser Art wird unser Netzwerk in der Stadt und der Region stärker.“

Als Eigentümerin der Straßenbeleuchtungsanlagen will die Stadt auch Angsträume im Stadtgebiet durch den Einsatz moderner Beleuchtungskonzepte und entsprechender Lichttechnik beseitigen. Natürlich, sagte der OB, habe man Interesse daran, bei der Straßenbeleuchtung auf dem Laufenden zu bleiben. „Von der Ergebnissen wollen wir nicht nur hier an der Hochschule profitieren, sondern auch an anderen Stellen in der Stadt.“

Straßenabschnitt für Test perfekt geeignet

Die Idee zu der Aktion „Mehr Licht auf dem Weg zum Campus“ stammt von der Emscher Lippe Energie selbst, wie sich Donnerstag herausstellte. „Dieser Teil der Neidenburger Straße ist für einen solchen Test perfekt geeignet“, betonte ELE-Geschäftsführer Ulrich Köllmann nachdrücklich. Und, keine Frage: Die Techniker der ELE-Tochter EVNG haben die 18 neuen LED-Leuchten in den vergangenen Monaten installiert – und zwar sieben unterschiedliche Modelle von vier verschiedenen Herstellern.

Für die WH dient die LED-Strecke aber nicht nur der Sicherheit. „Wir möchten hier auch testen, was es bringt und wie es gelingt, die Straßenbeleuchtung ‚smart‘ zu machen“, erklärt Prof. Kückelhaus. „Das fängt beim richtigen Einsatz von Bewegungsmeldern an und geht bis zu ‚light on demand‘ (Licht auf Nachfrage) und der Steuerung über eine Smartphone-App.“

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