Messerstiche

Messerstiche: Mann fügte sich Wunden selbst zu

Die Polizei ermittelt nun gegen das vermeintliche Messeropfer wegen Vortäuschung einer Straftat.

Die Polizei ermittelt nun gegen das vermeintliche Messeropfer wegen Vortäuschung einer Straftat.

Foto: Olaf Ziegler / Funke Foto Services GmbH

Gelsenkirchen.  In Gelsenkirchen ist am Sonntag ein Mann mit mehreren Stichen schwer verletzt aufgefunden worden. Jetzt hat der Fall eine kuriose Wende genommen.

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Kuriose Wende im Fall einer vermeintlichen Messerattacke: Der 39-jährige Mann aus Neuenkirchen-Vörden, der am vergangenen Sonntag mit mehreren Stichverletzungen im Kreuzungsbereich der Bismarckstraße/Bickernstraße angetroffen wurde, hat sich die Verletzungen selbst zugefügt. Das ergaben die Ermittlungen der Gelsenkirchener Polizei. Die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes wurden eingestellt. Gegen den 39-Jährigen wird jetzt wegen Vortäuschen einer Straftat ermittelt. Wie genau die Ermittler dem Mann auf die Schliche gekommen sind, kann die Polizei „aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen“, erklärte Gelsenkirchens Polizeisprecher Christoph Grauwinkel. Die Preisgabe nähere Angaben könnten die laufenden Ermittlungen und das neue Verfahren negativ beeinflussen.

Schon zu Beginn der Ermittlungen stand die Polizei vor einem Rätsel. Denn nicht nur die genaue Tatzeit und der Tathergang waren unklar, sondern auch der Tatort. Laut Aussage einiger Zeugen hat sich 39-Jährige vor dem Auffinden auf dem Trinenkamp aufgehalten.

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