Laut gegen Rechts

„Laut gegen Rechts“ auf dem Gelsenkirchener Neumarkt

Das Foto zeigt die Band „Rantanplan“, die bundesweit durch ihren Ska-Punk bekannt ist.

Das Foto zeigt die Band „Rantanplan“, die bundesweit durch ihren Ska-Punk bekannt ist.

Foto: Michael Raadts

Gelsenkirchen-Altstadt.   Am Dienstag, 30. April, setzen mehrere Organisationen ein Zeichen gegen rechtes Gedankengut. Drei Punkbands stehen auf der Bühne.

Bereits zum fünften Mal wird es beim Tanz in den Mai laut und musikalisch auf dem Neumarkt – und zwar gegen Rechts.

Für die bunte Veranstaltung „Laut gegen Rechts“ haben sich auch in diesem Jahr die Gelsenkirchener Falken mit über 20 verschiedene Organisationen überparteilich zusammengeschlossen, um gemeinsam Flagge gegen rassistisches und faschistisches Gedankengut zu zeigen.

Von Deutschpunk bis Elektrosound

„Man muss nicht unbedingt in einer Partei sein, um sich politisch zu äußern“, sagt Christin Riedel, Jugendbildungsreferentin des Deutschen Gewerkschaftsbundes. „Eine aktive Herangehensweise ist genauso wichtig wie das Reagieren auf rechte Bündnisse“, ergänzt Hendrick Jochheim vom Schalker Fanprojekt.

Drei Punkgruppen unterstützen die Aktion. Am Dienstag, 30. April, sorgen die Bands zwischen 18 und 22 Uhr für Stimmung in der City. Den Startschuss macht die Gelsenkirchener Band „Schnitzel of Destiny“ ab 18.30 Uhr. Um 19.20 Uhr werden „Die Deislers“ die Bühne mit einer ordentlichen Portion Deutschpunk rocken. Hauptgruppe ist „Rantanplan“ aus Hamburg. Die Musiker spielen gegen 20.45 Uhr. „Wohl die bekannteste Band, die wir in den vergangenen fünf Jahren für uns gewinnen konnten“, freut sich Falken-Mitglied Matthias Kafeia.

Punk trifft auf elektronische Klänge

Zwischen den drei Punkbands wird es auch elektronisch angehauchte Klänge von „Bang Bang Gelsen“ geben. OB Frank Baranowski übernimmt erneut die Schirmherrschaft und wird um 18 Uhr ein Grußwort sprechen. REL-Moderator Lennard Hemme leitet durch den Abend. Während der Veranstaltung wird gebeten, auf Glasflaschen zu verzichten. Dafür werden zwei „GEBräu-Stände, neben Infoständen der Kopperationspartner, aufgestellt sein.

Am selben Tag findet zudem der Feierabendmarkt – dieses Mal an einem Dienstag – auf dem Heinrich-König-Platz statt. „Eine wunderbare Ergänzung“, freut sich Riedel.

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