Ausstellung

„Kunstkiosk“ in Gelsenkirchen bietet Raum für Begegnungen

In der ehemaligen Gaststätte Knopfloch an der Ecke Nordring/Dorstener Straße in Gelsenkirchen ist jetzt der Kunstkiosk von Künstlerin Brigitte Boecker-Miller untergebracht.

Foto: Martin Möller

In der ehemaligen Gaststätte Knopfloch an der Ecke Nordring/Dorstener Straße in Gelsenkirchen ist jetzt der Kunstkiosk von Künstlerin Brigitte Boecker-Miller untergebracht. Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen.   In Gelsenkirchen hat Brigitte Boecker-Miller einen neuen Kunstkiosk eröffnet. Die erste Ausstellung zeigt auch Werke von Horst Schielmann

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Kompakte Kunst zum Mitnehmen – das will ab sofort ein neues „Kunstkiosk“ im hohen Norden bieten: Am morgigen Samstag, 28. Januar, wird es um 12 Uhr mit einer Vernissage eröffnet.

Ortskundigen sind die rund 50 Quadratmeter großen Räumlichkeiten am Nordring 33 noch als Kneipe und Café ein Begriff: Das „Knopfloch“ hatte hier lange seine Heimat. Jetzt gab es ein „Facelifting“ für das Eckgebäude und ein neues Konzept: In großen, hellroten Lettern steht nun „Kunstkiosk“ auf einer großen Tafel an der Hauswand.

Ein Kunstkaufhaus auf kleinstem Raum

„Die Idee entstand, als mir jemand von einem Kunstkaufhaus erzählte, in dem es Kunst zum günstigen Preis sofort zum Mitnehmen gibt. Für ein Kaufhaus ist dieser Ort definitiv zu klein, aber für einen Kiosk hat er genau die richtige Größe“, erklärt Brigitte Boecker-Miller, der das Kunstkiosk gehört.

Sie selber stellt hier Arbeiten aus Speckstein, Mamor, Ton und Holz aus: Tiere, schmeichelhafte Objekte und Skulpturen mit menschlichen Zügen werden auf Tischen und auf der Fensterbank gezeigt. Eine Raphael-Madonna, die einen Menschen trägt, zählt ebenso dazu wie langgezogene Gesichter.

Ausstellungsraum als Ort für Begegnungen

Für die allererste Ausstellung im Kunstkiosk hat sich Boecker-Miller Unterstützung von Horst Schielmann geholt, der nach sieben Jahren „Artspraxis“ in der Altstadt nun mit seinen Lichtobjekten hier hoch gezogen ist. Schielmann hat die Tai-Chi Bewegungen eines Mönches mit Lichtbildern „eingefangen“ und auf Papier drucken lassen. „Die von hinten durchscheinende LED-Beleuchtung wechselt in den neuen Arbeiten auch langsam die Farbe“, sagt er.

„Dieses Kunstkiosk soll ab sofort immer samstags und sonntags von 12 bis 18 Uhr Raum für Begegnungen bieten“, sagt Schielmann. Mehr Info auf hospetoart.de.

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