Ausstellung

Künstler öffnen ihre Atelierräume

Die Künstler Wolfgang Sternkopf (l.) und Heinrich Jüttner öffnen am Wochenende die Türen ihrer Ateliers an der Ruhrstraße.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Die Künstler Wolfgang Sternkopf (l.) und Heinrich Jüttner öffnen am Wochenende die Türen ihrer Ateliers an der Ruhrstraße. Foto: Joachim Kleine-Büning

Altstadt.   Das Atelier JRS lädt am Wochenende zum Tag der offenen Türen ein mit Arbeiten von Edith Stefelmanns, Heinrich Jüttner und Wolfgang Sternkopf.

Sie knüpfen konkrete und konstruktive Verbindungen. Auch am Tag des offenen Ateliers. Wer sich am heutigen Samstag oder morgigen Sonntag (jeweils von 11 bis 18 Uhr) in den prall gefüllten Räumen von JRS an der Ruhrstraße 11a umsieht, der erkennt zwar die unterschiedlichen Handschriften der drei Künstler, sieht aber auch die deutlichen Verwandtschaften im Werk von Edith E. Stefelmanns, Heinrich Jüttner und Wolfgang Sternkopf.

Klare Linien und abstrakte Formen

Stefelmanns zeigt auf das Wesentliche reduzierte Objekte und Bilder, die in Farben und Formen abstrakt und symbolhaft sind und Ruhe und Kraft ausstrahlen. Mit ihren klaren Linien und minimalen Farben kommunizieren sie perfekt mit den Arbeiten von Jüttner und Sternkopf. Im nächsten Frühjahr wird die Künstlerin aus Kempen die Ateliergemeinschaft wieder verlassen, die schon jetzt nach einer passenden Nachfolge sucht.

Wolfgang Sternkopf zeigt eine beachtliche Reihe aktueller Reliefarbeiten. Seit April letzten Jahres formt er beidseitig lackierte Buchbinder-Kartonstreifen zu rhythmischen, erhabenen Bildobjekten voll geometrischer Strukturen. Dazu gibt er den traditionellen Kunstkalender heraus, der diesmal den Titel „Wahrnehmungen“ trägt. Und auch Textblätter, Plakate, Postkarten werden wieder angeboten.

Meister der Regenbogenfarben

Heinrich Jüttner, Meister der Regenbogen-Farben, zeigt ältere und aktuelle Arbeiten, darunter die Objektkästen mit leuchtenden Folien, die an 3-D-Bilder erinnern und sich je nach Position des Betrachters ändern. Geometrische Holzformen haften mit Magneten auf schwarzem und weißem Untergrund und können beliebig verschoben werden.

Gucken, stöbern, kaufen, ins Gespräch kommen: Dazu laden die beiden offenen Ateliertage in der ehemaligen Schreinerei ein.

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