Kreißsaal-Check

Kreißsaal-Check: Sankt Marien-Hospital Buer in Gelsenkirchen

Im St. Marien Hospital in Gelsenkirchen-Buer gibt vier Kreißsäle. Drei von ihnen sind neu renoviert.

Im St. Marien Hospital in Gelsenkirchen-Buer gibt vier Kreißsäle. Drei von ihnen sind neu renoviert.

Foto: St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH

Gelsenkirchen.  Was müssen werdende Eltern rund um die Geburt im Sankt Marien-Hospital Buer wissen? Erfahren Sie es hier in unserem Kreißsaal-Check.

Rund 1200 Babys haben im Jahr 2018 das Licht der Welt im Sankt Marien-Hospital Buer erblickt. Hier beantwortet das Gelsenkirchener Krankenhaus unsere Fragen zum Thema Geburt im Kreißsaal-Check:

Wie viele Geburten gibt es pro Jahr im Sankt Marien-Hospital?

Im Jahr 2018 wurden circa 1200 Babys im Sankt Marien-Hospital Buer geboren.

Wie hoch ist die Kaiserschnitt-Rate?

Die Kaiserschnitt-Rate liegt nach Angaben des Krankenhauses bei 34 Prozent.

Wie viele Hebammen arbeiten in einer Schicht?

Normalerweise gibt es drei Schichten mit je zwei Hebammen, bei Engpässen arbeitet in der dritten Schicht nur eine Hebamme.

Wie viele Ärzte arbeiten in einer Schicht?

Wochentags von 7.30 bis 16 Uhr sind fünf bis sechs Assistenzärzte, drei Oberärzte und ein Chefarzt im Dienst. Im Wochenenddienst von 9.30 bis 9.30 Uhr arbeitet ein Assistenzarzt im Haus und ein Oberarzt im Hintergrunddienst inklusive Anwesenheit zur Visite.

Wie viele Kreißsäle gibt es? Gibt es eine besondere Ausstattung?

Es gibt vier Kreißsäle. Drei Kreißsäle sind neu renoviert und verfügen über große Bäder mit Wanne und WC. Zur besonderen Ausstattung zählen zudem nach Angaben des Krankenhauses unter anderem eine Entbindungswanne, Gebärhocker, Haltetücher, Sprossenwand und Gymnastikbälle.

Wie sind die Wöchnerinnen untergebracht? Wie viele Zimmer gibt es?

Es gibt 15 Zimmer, davon drei Einbettzimmer, vier Familienzimmer, eine Suite (in Schalke-Optik) und sieben Zweibettzimmer.

Können Väter mit untergebracht werden?

Auch die Väter können im Sankt Marien-Hospital Buer untergebracht werden.

Gibt es Familienzimmer? Wie sind diese ausgestattet? Wie hoch ist die Zuzahlung?

Die Familienzimmer sind laut Krankenhaus mit zwei Elektrobetten, Badezimmer, Kühlschrank, Wasserkocher, Tee, Saft, löslichem Kaffee, Obstkorb, Fernseher, Handtüchern, Bademantel, gehobener Ausstattung an Mobiliar und Wickelkommode ausgestattet. Die Zuzahlung betrage 120 Euro, je nach Versicherung. Bei einer Privatversicherung seien je nach Versicherung die Kosten niedriger, so das Krankenhaus.

Wie ist die Verpflegung?

Das Krankenhaus-Menü besteht laut Krankenhaus aus Vollkost, vegetarischer Vollkost, Schonkost und einem vielfältigen Angebot an Wahlleistungsmenüs.

Gibt es eine Neugeborenenstation?

Es gibt keine Neugeborenenstation. Das Krankenhaus verfügt über ein Neugeborenenzimmer auf der Wöchnerinnenstation mit Verbindung zum Kreißsaal. Außerdem stehe eine Neugeborenen-Reanimationseinheit zentral zwischen Kreißsaal und Neugeborenenzimmer bereit.

Ist das Krankenhaus Perinatalzentrum? Wenn ja, welche Stufe?

Das Krankenhaus ist kein Perinatalzentrum.

Weitere Besonderheiten, wie beispielsweise Infoabende:

Infoabende finden jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat statt. Beginn ist um 19 Uhr, Treffpunkt ist das Krankenhausfoyer. Eine Anmeldung für die Infoabende ist nicht nötig. Weitere Informationen gibt es unter 0209-3643545.

Ist eine Anmeldung für die Geburt möglich/nötig? Und wann sollte man sich anmelden?

Um der werdenden Mutter unmittelbar vor der Geburt Fragen zur Anamnese oder ihren Wünschen zu ersparen, empfiehlt das Krankenhaus einen Termin zur Geburtsplanung ab der 34. Schwangerschaftswoche. Die Frauen benötigen für diesen Termin eine Überweisung von ihrem niedergelassenen Gynäkologen. Eine Entbindung ist aber auch ohne Voranmeldung möglich.

Die Adresse des Krankenhauses: Sankt Marien-Hospital Buer, Mühlenstraße 5-9, 45894 Gelsenkirchen. Zur Homepage.

Alles zum Kreißsaal-Check

Diese Krankenhäuser in der Region haben im Kreißsaal-Check unsere Fragen beantwortet:

Bocholt

Kreißsaal-Check: Das St. Agnes-Hospital in Bocholt

Bochum

Kreißsaal-Check: Die Augusta-Kranken-Anstalt in Bochum

Kreißsaal-Check: Das St. Elisabeth-Hospital in Bochum

Bottrop:

Kreißsaal-Check: Das Marienhospital in Bottrop

Dinslaken:

Kreißsaal-Check: Das St. Vinzenz-Hospital in Dinslaken

Duisburg:

Kreißsaal-Check: Das Bethesda Krankenhaus in Duisburg

Kreißsaal-Check: Die Sana Kliniken in Duisburg

Kreißsaal-Check: Das Krankenhaus St. Anna in Duisburg

Kreißsaal-Check: Die St. Johannes Klinik in Duisburg

Düsseldorf:

Kreißsaal-Check: Das Evangelische Krankenhaus in Düsseldorf

Kreißsaal-Check: Das Sana Krankenhaus in Düsseldorf-Benrath

Kreißsaal-Check: Das Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf

Essen:

Kreißsaal-Check: Das Elisabeth-Krankenhaus in Essen

Kreißsaal-Check: Das Marienhospital in Essen-Altenessen

Kreißsaal-Check: Das Universitätsklinikum in Essen

Kreißsaal-Check: Das Alfried Krupp Krankenhaus in Essen

Geldern:

Kreißsaal-Check: Das St.-Clemens-Hospital in Geldern

Gelsenkirchen:

Kreißsaal-Check: Das Marienhospital in Gelsenkirchen

Kreißsaal-Check: Sankt Marien-Hospital Buer in Gelsenkirchen

Herne:

Kreißsaal-Check: Das Marien Hospital in Herne

Kreißsaal-Check: Das St. Anna Hospital in Herne

Kleve:

Kreißsaal-Check: Das St. Antonius-Hospital in Kleve

Moers:

Kreißsaal-Check: Das Krankenhaus Bethanien in Moers

Kreißsaal-Check: Das St. Josef Krankenhaus in Moers

Mülheim:

Kreißsaal-Check: Das Evangelische Krankenhaus in Mülheim

Oberhausen:

Kreißsaal-Check: Das Evangelische Krankenhaus in Oberhausen

Kreißsaal-Check: Das Katholische Klinikum in Oberhausen

Velbert:

Kreißsaal-Check: Das Helios Klinikum Niederberg in Velbert

Wesel:

Kreißsaal-Check: Das Marien-Hospital in Wesel

Witten:

Kreißsaal-Check: Das Marien Hospital in Witten

Kreißsaal-Check: Unsere weitere Berichterstattung zum Thema:

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  • Hebamme Regine Hoffmann aus Witten begleitet bis zu 300 Schwangere jährlich – seit mehr als 40 Jahren. In ihren Vorbereitungskursen räumt sie mit längst überholten Weisheiten auf: „Hecheln ist mega-out!“ Lesen Sie hier mehr.
  • In Dortmund und Duisburg können werdende Mütter ihren Nachwuchs im Fußball-Kreißsaal auf die Welt bringen. Die Nachfrage bei den Fans ist groß. Lesen Sie hier mehr.
  • Adina Stracke ist Hebamme in Sprockhövel. Sie erklärt, warum es immer weniger freiberufliche Hebammen gibt und wie Eltern die Bürokratie spüren. Lesen Sie hier mehr.
  • Eine Hebamme erklärt, warum der Babyblues nicht ungewöhnlich, eine Wochenbett-Depression aber gefährlich ist. Lesen Sie hier mehr.
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  • Die Elternschule Essen hat in Rüttenscheid Räume gefunden. Die hohe Kurs-Nachfrage zeigt: Auch in Essen gibt es einen Hebammenmangel. Lesen Sie mehr.
  • Im Marienhospital Bottrop bahnt sich ein Geburtenrekord an. Schon im Oktober zählte das Krankenhaus die 1000. Geburt am MHB. So lautet seine Prognose für 2019.
  • In Deutschland sind Hausgeburten eher Ausnahme als Norm, in den Niederlanden sind es hingegen 13 Prozent. Warum Hausgeburten in den Niederlanden beliebter sind.

Kreißsaal-Check: Geburtsstationen aus der Region:

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