Gastronomie

Josef Bathen serviert Kaffee jetzt am buerschen Markt

Seit Dezember serviert Josef Bathen seine Kaffeespezialitäten an einem zweiten, neuen „Odiba“-Standort an der Nienhofstraße.

Seit Dezember serviert Josef Bathen seine Kaffeespezialitäten an einem zweiten, neuen „Odiba“-Standort an der Nienhofstraße.

Foto: Olaf Ziegler

Gelsenkirchen-Buer.   Nach der Odiba-Bar am Goldbergplatz hat Josef Bathen eine Dependance der Kaffee-Rösterei eröffnet. Ein neuer Treffpunkt für Gelsenkirchen-Buer.

„Wir sind nicht unzufrieden“, sagt Josef Bathen. Vor vier Monaten hat er seine zweite Odiba-Kaffeerösterei an der Nienhofstraße am Markt eröffnet. Auf 100 zusätzlichen Quadratmetern plus Terrasse serviert er dort jetzt Kaffee-Köstlichkeiten – neben dem bestehenden Ladenlokal am Goldbergplatz.

„Wir haben lange um den Standort gekämpft“, berichtet er. Etwas unverständlich, denn der alte „Check-Point“ stand gefühlt bereits so lange leer, wie man ihn in Berlin nicht mehr braucht.

Wermutstropfen „Klagemauer“

Bathen spricht von einer leichten Aufbruchstimmung in Buer. „Einige kleinere Leerstände wurden in den vergangenen Monaten beseitigt“. Das stimmt ihn positiv.

Allerdings ist auch ein Wermutstropfen dabei. „Sollte die Stadt ihre Pläne mit der Klagemauer realisieren, wäre das ein schmerzlicher Rückschritt“. „Klagemauer“ nennen hiesige Gastronomen und Einzelhändler die von der Stadt geplanten Zufahrtsbarrieren, die an der Ecke Hochstraße / Horster Straße aufgestellt werden sollen.

Stadtfeste auf der Streichliste

„Wir sind dagegen“, sagt Josef Bathen ganz klar. Die Stadt könne hier sicherlich auch andere Lösungen anbieten. In Duisburg zum Beispiel werden versenkbare Pöller an markanten Stellen in der Stadt verbaut. „Warum sind Pöller in Buer nicht möglich?“, fragt Bathen.

„Wir kämpfen hier Step by Step und freuen uns über die kleinste Neuerung und dann kommt die Stadt und wischt die Erfolge weg“.

Für Bathen ist genauso klar wie für den Chef der buerschen Werbegemeinschaft Ole Siemienski: Kommen die Blumenkübel, dann können Stadtfeste in Zukunft nicht mehr stattfinden.

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