Ausbildung

Joblinge helfen seit fünf Jahren beim Berufsstart

Rabia (21), Danny (23) und Jaqueline (22) bei der Eröffnung des Standortes der Joblinge gAG an der Ebertstraße.

Foto: Martin Möller

Rabia (21), Danny (23) und Jaqueline (22) bei der Eröffnung des Standortes der Joblinge gAG an der Ebertstraße. Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen.   Berufliche Perspektiven schaffen für Jugendliche ist das Ziel der Joblinge, die in Gelsenkirchen nun seit fünf Jahren erfolgreich aktiv sind.

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Die Joblinge sind fünf Jahre alt – das wurde Montag mit rund 400 Gästen auf der Haupttribüne der Veltins-Arena gefeiert.

„Anpacken statt Handreichen. Joblinge lebt dieses Prinzip seit der ersten Stunde“ lobte Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat des zur Kötter Unternehmensgruppe gehörenden Westdeutschen Wach- und Schutzdienstes sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Joblinge gAG Ruhr. Jüngstes Beispiel des Kötter-Engagements: Neben einer weiteren Auszubildenden, die im Sommer als Kauffrau für Büromanagement startet, wird ein aus Syrien stammender Teilnehmer ab 1. August seine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker im unternehmenseigenen Fuhrpark beginnen.

Perspektiven für Jugendliche zu schaffen, die oft schwierige Biografien oder gescheiterte Ausbildungsversuche hinter sich haben, ist Ziel der Joblinge. Zu den Kernelementen gehören berufsspezifische Sprachqualifizierung, eine enge Anbindung an die Wirtschaft und Begleitung bis zum Ende der Ausbildung.

Plätze für 220 Teilnehmer an drei Standorten

Aus einem Standort im Ruhrgebiet sind vier geworden „Mit dem Bewusstsein, dass der Ausbildungsmarkt in unserer Region extrem schwierig war, noch immer ist und auch bestimmt noch lange so bleiben wird, haben wir gemeinsam die Joblinge gAG Ruhr gegründet“, erläuterte Kötter. „Wir waren von Beginn an von dem Konzept überzeugt.“ Insgesamt werden an den inzwischen drei Standorten der klassischen Joblinge-Initiative in Essen, Gelsenkirchen und Recklinghausen zurzeit Plätze für 220 Teilnehmer angeboten, von denen Jahr für Jahr rund 70 Prozent das Projekt mit einer beruflichen Zukunftsperspektive verlassen. Neu hinzugekommen ist Ende 2017 der für das Ruhrgebiet ergänzende sogenannte Kompass-Standort mit zusätzlichen 45 Teilnehmerplätzen in Gelsenkirchen.

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