Kunstmuseum

Ins Museum zieht der Frühling ein

Im Kunstmuseum Buer malen Kinder unter Mithilfe von Kunstgeschichtsstudentin Franziska Kraut am Donnerstag, 20.04.2017 in Buer ein großes Bild. Das Bild ist die visuelle Umsetzung der Geschichte Die Elfe mit dem Taschentuch von Astrid Lindgren. Foto: Joachim Kleine-Büning/FUNKE Foto Services

Foto: Joachim Kleine-Büning

Im Kunstmuseum Buer malen Kinder unter Mithilfe von Kunstgeschichtsstudentin Franziska Kraut am Donnerstag, 20.04.2017 in Buer ein großes Bild. Das Bild ist die visuelle Umsetzung der Geschichte Die Elfe mit dem Taschentuch von Astrid Lindgren. Foto: Joachim Kleine-Büning/FUNKE Foto Services Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchen.  Über 350 Mädchen und Jungen nahmen bislang am Osterferienprogramm im Kunstmuseum Gelsenkirchen teil. Am Ende werden Werke ausgestellt.

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Bunt wie ein Osterei sieht zurzeit der Werkstattbereich des Kunstmuseums an der Horster Straße aus: Töpfe voller Farben und Pinsel, Stapel mit farbigen Papierblättern und knallbunte Gipsobjekte, dazwischen halb fertige Gemälde. Der Frühling ist eingekehrt ins Museum, und zwar mit dem Osterferienprogramm „Frisch. Fröhlich. Frühling“

„Das Interesse“, freut sich Museumspädagogin Katharina König, „ist auch in diesem Jahr wieder riesig.“ Das Angebot, mit einem gemeinsamen Frühstück in den Tag zu starten, war schon zu Beginn des Ferienprojekts komplett ausgebucht. Auch das übrige, üppige und kostenlose Kunstprogramm traf bis zum gestrigen Donnerstag den Geschmack von über 350 Kindern im Alter zwischen fünf bis zwölf Jahren.

Viele „Stammkunden“ sind darunter, aber auch zahlreiche Neulinge. „Sehr aufgeschlossene und neugierige Kinder sind darunter“, sagt König.

An großen Tischen entstanden fantastische Bilder von der „Elfe mit dem Taschentuch“, nachmittags widmeten sich die kleinen Künstler ihren Vorstellungen vom Job des Gärtners. An den Wänden hängen bereits Bilder von „Ostern in Bullerbü“ und Szenen aus dem märchenhaften „Hasenhausen“ und dem verzauberten Blumengarten.

Geschichten als Inspirationsquelle

Neben der Museumspädagogin gehen acht Helfer, Kunststudenten vor allem, den Kindern beim kreativen Schaffen zur Hand. Sie lesen vor Beginn eines jeden Workshops inmitten der Kinetik-Abteilung kleine Geschichten als Inspiration vor. „Außerdem“, weiß Museumschefin Leane Schäfer, „kommen die Kinder so erst einmal zur Ruhe.“ Um sich dann mit Energie ans Werk zu machen.

Einige ausgewählte Kinderarbeiten stellt das Museum dann ab dem heutigen Freitag aus. Etwa sechs Wochen lang werden die Arbeiten der kleinen Künstler zu sehen sein.

Und für die museumspädagogische Abteilung fangen dann bereits die Vorarbeiten für das Sommerferienprogramm an.

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