Amtsleiterin

Ich habe große Lust, weiter zu lernen

Oberbürgermeister Frank Baranowski (r.) und Sozialdezernent Luidger Wolterhoff stellen Ina Geldermann, die neue Referatsleiterin Soziales, im Rathaus vor.

Foto: DANIEL ELKE

Oberbürgermeister Frank Baranowski (r.) und Sozialdezernent Luidger Wolterhoff stellen Ina Geldermann, die neue Referatsleiterin Soziales, im Rathaus vor.

Gelsenkirchen   Ina Geldermann (57) leitet das Referat Soziales bei der Stadt Gelsenkirchen. Seit 1983 ist die Diplom-Verwaltungswirtin bei der Stadt beschäftigt.

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Ina Geldermann kennt die Abläufe in der Stadtverwaltung und ist in der Stadt zuhause. Über drei Jahrzehnte ging es für die 57-Jährige um Fragen, die Jugend, Schule und Familie betrafen. Jetzt leitet die Diplom-Verwaltungswirtin das Referat Soziales als Nachfolgerin von Joachim Olbering. Der wiederum ist jetzt Chef des neu gegründeten Referates Sicherheit und Ordnung.

Die Aufgaben ähneln sich, immer geht es um Menschen, in der Vergangenheit wie auch zukünftig. Ina Geldermann, die in Gelsenkirchen geboren wurde und am Ricarda ihr Abitur machte, weiß, wie Verwaltung funktioniert und wie die Menschen ticken.

Erfahrung und Innenkenntnisse

Sozialdezernent Luidger Wolterhoff hatte die erfahrene Mitarbeiterin nach einem Gespräch für das leitende Amt vorgeschlagen. „Sie bringt breite Erfahrung und Innenkenntnisse der Verwaltung mit.“ Als Teamleitung, Abteilungsleiterin und Leiterin der Betreuungsstelle war Ina Geldermann tätig. 2002 hatte sie die Leitung einer Abteilung mit 180 Mitarbeitern im Referat Erziehung und Bildung übernommen, wurde schließlich 2015 stellvertretende Referatsleiterin. Sie ist gut vernetzt, kennt die Arbeit mit den politischen Gremien und den Trägern. Es sind Voraussetzungen, die auch in neuer Tätigkeit zum Alltag gehören.

Das Leben findet hier statt

Natürlich habe sie sich vor dem Wechsel Gedanken gemacht, sagt die 57-Jährige. „Ich will mich der Herausforderung stellen, habe große Lust, weiter zu lernen, mich neuen Themen zu widmen.“ Als Schwerpunkte ihrer Arbeit sieht sie die Weiterentwicklung und Fortschreibung der Pflegebedarfsplanung im Bereich der stationären Pflege. Ihre Ziele sieht sie in Qualitätssicherung und Kostenregulierung, einer bedarfsgerechten Versorgung geflüchteter Menschen mit Wohnraum und der Stärkung von Beratung und Unterstützung gegen Altersarmut.

Mehr Unterstützung erhofft sich OB Baranowski zu sozialen Problemen auch von Berlin. In der Hauptstadt sollte man nicht vergessen. „Das Leben findet hier statt.“

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