Ermittlungen

Hugo-Vereinsheim-Einbrecher sind gewaltbereite BVB-Anhänger

Etwa 35 Männer drangen am Samstag ins Vereinsheim der Hugos ein. (Symbolbild)

Etwa 35 Männer drangen am Samstag ins Vereinsheim der Hugos ein. (Symbolbild)

Foto: Daniel Maurer/dpa

Gelsenkirchen-Neustadt.   Nach dem Einbruch ins Vereinheim der Gelsenkirchener Hugos konnte die Polizei vier Männer festnehmen: Es handelt sich um gewaltbereite BVB-Fans.

Die im Zusammenhang mit dem Einbruch ins Vereinsheim der „Hugos“ am Samstag vier festgenommenen Männer sind zwischen 26 und 40 Jahre alt. Das sagte Polizeisprecher Torsten Sziesze gegenüber der WAZ. „Sie sind Angehörige der gewaltbereiten Szene rund um den Dortmunder Fußball.“ Nach ihrer Vernehmung wurden die vier Männer noch am selben Tag wieder aus dem Gewahrsam entlassen.

Im beschlagnahmten Auto des Quartetts fanden Polizeibeamte Teile des Diebesgutes aus dem Vereinsheim der „Hugos“. „Damit“, so Sziesze, „ist klar, dass es sich um einen vollendeten Einbruch gehandelt hat.“

Polizei richtet Ermittlungskommission ein

Die Polizei hat eine Ermittlungskommission mit dem Namen „Endstation“ eingerichtet – benannt nach dem Namen des Vereinsheims. Die Ermittler hoffen nun, dass sie nach der Auswertung von Videoaufnahmen, die Zeugen ihnen zugespielt hätten, Hinweise auf weitere Täter bekommen.

Eine Gruppe von etwa 35 zum Teil vermummten Randalierern hatte am Samstag gegen 17 Uhr die Scheiben des Vereinsheims an der Johanniterstraße eingeschlagen. Einige drangen auch in die Räume ein.

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