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Historische Druckwerkstatt am Schloss Horst ist sehenswert

In der Historischen Druckwerkstatt im Schloss Horst in Gelsenkirchen sind alte Maschinen im Museumsbetrieb.

In der Historischen Druckwerkstatt im Schloss Horst in Gelsenkirchen sind alte Maschinen im Museumsbetrieb.

Foto: Thomas Schmidtke / WAZ FotoPool

Gelsenkirchen-Horst.  Setzen, drucken, selber machen: Im Schloss Horst in Gelsenkirchen ist die Historische Druckwerkstatt einen Besuch wert, aktuell in Mini-Gruppen.

Es ist eine Reise in die Vergangenheit zu einem Quantensprung der europäischen Kulturgeschichte: Die „Historische Druckwerkstatt“ am Schloss Horst, Turfstraße 21, nimmt Besucher mit zu den Ursprüngen des Buchdrucks. Gleichsam zeigt das Mini-Museum die Entwicklung des Drucks auf, zeigt etwa eine Luther-Bibel aus dem Jahr 1730 oder auch das kleinste Buch der Welt, das, nicht größer als ein Daumennagel, zwischen den Buchdeckeln das Vater Unser in sieben Sprachen enthält.

Gelernte Schriftsetzer- und Druckermeister erklären Besuchern alles

Die Museumspädagogen sind allesamt vom Fach: Gelernte Schriftsetzer- und Druckermeister erklären Besuchern alles und lassen Gäste auch schon mal selbst Hand anlegen – der Höhepunkt der Führungen in Kleingruppen. „Die Teilnehmer haben dann die Möglichkeit, einmal selbst etwas zu setzen und im Anschluss auch zu drucken“, erklärt Wolfgang Höfener. Der Normalbetrieb ist zwar nach der coronabedingten Pause noch nicht wieder angelaufen, entsprechend der aktuellen Verhaltensregeln jedoch dürfen bis zu vier Besucher zeitgleich rein. Geöffnet sind die Räume freitags und sonntags in der Zeit von 14 bis 17 Uhr und auch nach telefonischer Absprache unter 01728010585.

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