Justiz

Gruppenvergewaltigung im Ruhrgebiet: Weitere Verdächtige

Fünf junge Männer haben am Montag in Essen wegen Gruppenvergewaltigung Jugend- und Haftstrafen zwischen drei Jahren und neun Monaten sowie sechs Jahren und drei Monaten erhalten. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft zwei weitere Männer in Verdacht.

Fünf junge Männer haben am Montag in Essen wegen Gruppenvergewaltigung Jugend- und Haftstrafen zwischen drei Jahren und neun Monaten sowie sechs Jahren und drei Monaten erhalten. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft zwei weitere Männer in Verdacht.

Foto: André Hirtz

Gelsenkirchen/Essen.   Die Staatsanwaltschaft verdächtigt zwei weitere Männer, an den Gruppenvergewaltigungen im Ruhrgebiet beteiligt gewesen zu sein. Geschädigte haben sich nicht gemeldet.

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An den Gruppenvergewaltigungen im Ruhrgebiet, bei denen mehrere junge Frauen in den Wald gelockt und unter Androhung von Gewalt zu Sex gezwungen wurden, könnten nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Essen weitere junge Männer als Täter beteiligt gewesen sein.

Zwei Männer in Verdacht geraten

„Wir haben zwei männliche Personen im Verdacht“, sagte Oberstaatsanwältin Anette Milk. Ein Ermittlungsverfahren laufe. Außerdem gehen die Ermittler davon aus, dass es neben weiteren Tätern auch noch mehr Taten und Geschädigte gegeben hat.

Weil sich aber trotz mehrfacher Aufrufe keine weiteren Opfer der Polizei anvertraut haben, können Beamte und Staatsanwaltschaft ihre Verdachtsmomente nicht weiter untermauern.

Erst am Montag war das Urteil über die fünf Angeklagten gesprochen worden.

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