Gewitter

Gewitter entwurzelt Bäume in Scholven und Hassel

Zu 100 Einsätzen musste die Feuerwehr am Donnerstag ausrücken, schier unzähligen Bäumen mit der Säge zerkleinern.   

Foto: News-Report-NRW

Zu 100 Einsätzen musste die Feuerwehr am Donnerstag ausrücken, schier unzähligen Bäumen mit der Säge zerkleinern.   Foto: News-Report-NRW

Gelsenkirchen-Scholven.   In Scholven wurde ein Mann im Pkw eingeklemmt und leicht verletzt. Feuerwehr war fünf Stunden im Einsatz. Gelsendienste fährt Extraschichten

Um 16.34 Uhr geht am Donnerstagnachmittag der erste Notruf bei der Feuerwehr ein. Und sofort wird es dramatisch. Auf dem Scheideweg in Scholven wurde der Pkw eines jungen Mannes als Folge des Sturms und Gewitters von einem Baum getroffen.

„Der Fahrer wurde noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr von Passanten aus seinem Fahrzeug befreit“, berichtet Daniel Hüwe vom Direktionsdienst der Feuerwehr. Der zum Glück nur leicht verletzte Mann wurde zur weiteren Untersuchung vom Rettungsdienst in ein städtisches Krankenhaus transportiert.

100 Einsatzkräfte

Ähnlich dramatische Meldungen erhält die Feuerwehr vom Buschweg und der Feldhauser Straße. Dort sind Bäume in ein Dachgeschoss und auf einen Wohnwagen gekracht. „Zunächst wussten wir nicht, ob sich in den Objekten noch Menschen befanden“, berichtet Hüwe. Zum Glück konnte die Feuerwehr schnell Entwarnung geben.

Bis 1 Uhr am Morgen wird die Feuerwehr mit 100 Einsatzkräften, unterstützt von Mitarbeitern des THW, in Scholven und Hassel im Einsatz sein. „Der Sturm hat nicht das gesamte Stadtgebiet getroffen“, so Hüwe. Er wütete vor allem in den nördlichen Gelsenkirchener Stadtteilen Hassel und Scholven.

Sonderschichten am Wochenende

Wieviele Bäume durch das Gewitter entwurzelt wurden, konnten weder Feuerwehr noch Gelsendienste am Freitagmorgen sagen. „Unsere Mitarbeiter sind draußen und versuchen sich einen Überblick zu verschaffen“, sagt Sabine Otthöfer, Abteilungsleiterin Stadtbildpflege bei Gelsendienste. „Wir haben am Wochenende Überstunden eingeplant, werden mit 50 Leuten jeweils zehn Stunden im Einsatz sein und versuchen, die schweren Schäden, die von entwurzelten Bäumen versperrten Straßen, möglichst zeitnah zu beheben.

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