Verkehrssicherheit

Gestoppt in Gelsenkirchen: Eigenbau-Solarauto und Lkw

Dieses „Solarauto" Marke Eigenbau hat die Polizei Gelsenkirchen aus dem Verkehr gezogen. Angeblich diente die Energie zum Betrieb eines Kühlschrankes im Auto.

Dieses „Solarauto" Marke Eigenbau hat die Polizei Gelsenkirchen aus dem Verkehr gezogen. Angeblich diente die Energie zum Betrieb eines Kühlschrankes im Auto.

Foto: Foto: Polizei

Gelsenkirchen-Erle.  Die Gelsenkirchener Polizei hat einen maroden Lkw und ein Eigenbau-Solarauto aus dem Verkehr gezogen.

Bei Verkehrskontrollen hat die Gelsenkirchener Polizei ebenso Ungewöhnliches wie Gefährliches entdeckt: Ein selbst gebasteltes Solarauto und einen maroden Lkw, von dem Lebensgefahr ausging.

Erwischter Autofahrer: Solarmodul für Kühlschrank im Auto

Polizeibeamte haben am Dienstag, 1. September, gegen 10 Uhr auf der Emil-Zimmermann-Allee in Erle einen Wagen mit aufgebautem Solarmodul kontrolliert. Der 32-jährige Fahrer gab an, er betreibe darüber einen Kühlschrank im Fahrzeuginnern. Der Aufbau war nicht genehmigt. Somit untersagten die Beamten dem 32-Jährigen die Weiterfahrt und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Marode Lkw-Bremsen arbeiteten nur noch mit 30 Prozent Leistung

Am Donnerstag, 3. September, stoppte die Polizei um 12 Uhr einen polnischen Sattelzug, der mit knapp 25 Tonnen Stahl beladen war. Die Ladung war fehlerhaft gesichert. Außerdem stellten die Polizisten Risse in den Bremsscheiben des Aufliegers fest. Der Sattelzug wurde in eine Gelsenkirchener Fachwerkstatt gebracht und dort überprüft. Ergebnis: Der Sattelzug war nicht verkehrssicher. Die Bremsen waren fehlerhaft, die Bremsleistung betrug nur noch 30 Prozent. Das bedeutet Lebensgefahr auf Rädern.

Die Polizeibeamten untersagten dem 59-jährigen Fahrer des Gespanns die Weiterfahrt bis zur Instandsetzung. Der 59-jährige Mann aus Polen musste eine Sicherheitsleistung entrichten. Ihn erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.

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