Angriff

Gelsenkirchner Polizisten wurden angegriffen und beleidigt

Zweimal wurden Beamte der Polizei in Gelsenkirchen angegriffen und beleidigt. (Symbolfoto)

Zweimal wurden Beamte der Polizei in Gelsenkirchen angegriffen und beleidigt. (Symbolfoto)

Foto: Jörg Schimmel

Gelsenkirchen.   Von einem betrunkenen 17-Jährigen und drei betrunkenen Frauen wurden Einsatzkräfte in Gelsenkirchen angegriffen und beleidigt.

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In der Nacht zum Samstag kam es in zwei Fällen zu Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte.

Zunächst kam es am Freitagabend gegen 23 Uhr im Ortsteil Buer zu einem Polizeieinsatz als ein 17-jähriger Gelsenkirchener mehrere Autos beschädigte. Der alkoholisierte junge Mann konnte in der Nähe von den Einsatzkräften angetroffen werden.

Bei seiner Überprüfung wurden geringe Mengen Cannabis aufgefunden. Anschließend sollte er seiner Mutter übergeben werden.

Beamte überwältigen 17-Jährigen

Auf der Fahrt wurde er jedoch aggressiv, so dass er, um sich selbst nicht zu verletzen, gefesselt werden musste. Zu Hause angekommen versuchte er sich loszureißen, konnte aber von den Beamten festgehalten und auf dem Boden fixiert werden. Dabei trat er um sich und verletzte einen Beamten leicht. Letztendlich wurde er überwältigt und ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Im Verlauf der Nacht gegen 0.15 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung auf eine lautstarke verbale Streitigkeit unter drei Frauen aufmerksam. Die Gelsenkirchenerinnen im Alter von 20, 21 und 27 Jahren, stritten und beleidigten sich gegenseitig derart heftig, dass weitere Beamte zur Verstärkung angefordert werden mussten.

Einsatzkräfte fortwährend beleidigt

Vor Ort versuchte die 21-jährige die Beamten zu bespucken, zu treten und zu schlagen. Außerdem wurden die Einsatzkräfte fortwährend beleidigt. Da auch die beiden anderen Frauen sich gegenüber den Einsatzkräften äußerst aggressiv verhielten und nicht zu beruhigen waren, wurden letztendlich alle drei zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Auch hier wurden Strafverfahren eingeleitet. (red)

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