Landtagswahl

Gelsenkirchens Wahlscheinstellen sind jetzt geöffnet

Doris Marciniak händigt einem Wähler die Unterlagen für die Landtagswahl aus. Die Verwaltungsangestellte gehört zum Team der Wahlscheinstelle im Hans-Sachs-Haus.

Foto: Martin Möller

Doris Marciniak händigt einem Wähler die Unterlagen für die Landtagswahl aus. Die Verwaltungsangestellte gehört zum Team der Wahlscheinstelle im Hans-Sachs-Haus. Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen.   Außerdem ist für die Landtagswahl ab sofort Briefwahl möglich. Anträge dafür werden diesmal verstärkt über die Internetseite der Stadt gestellt.

Die beiden Wahlscheinstellen der Stadt haben seit Dienstag geöffnet, sie ermöglichen den Gelsenkirchenern, ihr Kreuzchen für die Landtagswahl bereits vor dem eigentlichen Wahlsonntag (14. Mai) zu machen. Eingerichtet sind sie in der Altstadt, im Hans-Sachs-Haus an der Ebertstraße 11, und in Buer an der Horster Straße 6. Sie sind barrierefrei zugänglich und montags, dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 16 Uhr geöffnet, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr. Am Freitag vor der Wahl (12. Mai) stehen die Wahlscheinstellen von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung.

„Wer Fragen hat oder Hilfe braucht, kann sich gerne an die Kollegen wenden“, sagt Wahlamtsleiter Hans-Georg Nasiadek, denn möglichst jeder Wahlberechtigte soll die Chance haben, seine Stimme abzugeben. Eine Sehbehinderung etwa soll da kein Hindernis sein. Dass alles reibungslos klappt, davon hat sich der Amtsleiter persönlich überzeugt: „Ich habe gestern morgen selbst gewählt.“ Auch einige Gelsenkirchener nutzen diese Möglichkeit bereits. „Wir hatten seit Dienstag schon gut zu tun“, sagt Nasiadek, „Schlangen müssen wir aber noch nicht abarbeiten.“

Verwaltung hat bereits 5500 Anträge bearbeitet

Vorzeitig wählen kann man außerdem ab sofort per Briefwahl. Der Vordruck für den entsprechenden Antrag befindet sich auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte, die die Verwaltung inzwischen zugeschickt hat. Er lässt sich zudem online ausfüllen. Dabei kann das Wahlamt bereits einen Trend ausmachen: „Das Internet wird diesmal verstärkt genutzt“, seit Dienstag seien schon 5500 Anträge eingegangen, die ein Team von 40 Mitarbeitern zügig abarbeiten, damit die Unterlagen möglichst nach zwei oder drei Tagen bei den Menschen im Briefkasten sind.

Auf Wunsch werden die Unterlagen an eine andere Adresse als an den Gelsenkirchener Hauptwohnsitz geschickt; um Betrug vorzubeugen, geht an diesen immer ein Infoschreiben. Zudem gibt’s im Wählerverzeichnis einen Sperrvermerk. Der Briefwahlanteil steigt, das freut Hans-Georg Nasiadek, denn er weiß: „Dann steigt auch die Wahlbeteiligung.“ Der Großteil der gut 177 000 Wahlberechtigten wirft zwar am Wahltag den Stimmzettel persönlich in die Urne, aber der Amtsleiter rechnet damit, dass diesmal die Marke von rund 25 000 Briefwählern gerissen wird.

Bloß nicht die Briefwahlunterlagen verlieren

Der Fachmann rät, ausgefüllte Briefwahlunterlagen bis zum 12. Mai mit der Post zu verschicken, „am besten aber sofort“. Sollte jemand vergessen haben, den Brief wegzuschicken, kann er ihn am Wahltag bis 18 Uhr noch im Buerschen Rathaus abgeben. Wer ihn verliert, kann nicht wählen.

>> INFORMATION

Wer bis zum 23. April keine Wahlbenachrichtigung erhält, aber glaubt, wahlberechtigt zu sein, meldet sich unter 0209 169-61 11, -41 57.

Die Stadt braucht für ihre 173 Wahllokale insgesamt 1600 ehrenamtliche Wahlhelfer. Noch werden Freiwillige gebraucht.

Wer Interesse hat, meldet sich bitte im Wahlamt unter 0209 / 1 69 41 56 oder per Mail: wahlamt@gelsenkirchen.

Für die Briefwahl gibt es 48 zusätzliche Wahlbezirke.

Weitere Informationen rund um die Landtagswahl gibt es auf: www.gelsenkirchen.de/wahl

Seite
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik