Corona

Gelsenkirchens OB: Corona-Maßnahmen „erklärungsbedürftig“

Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski hat jetzt Stellung zu den Corona-Maßnahmen bezogen und hält die Einschränkungen für „mindestens stark erklärungsbedürftig“.

Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski hat jetzt Stellung zu den Corona-Maßnahmen bezogen und hält die Einschränkungen für „mindestens stark erklärungsbedürftig“.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski nimmt Stellung zu den beschlossenen Corona-Einschränkungen. Eines stört ihn dabei besonders.

Zu den am Mittwoch, 28. Oktober, beschlossenen Maßnahmen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten hat nun auch Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski Stellung bezogen. Er halte die verkündeten Einschränkungen für „mindestens stark erklärungsdürftig“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Gelsenkirchens OB: „Das muss erklärt werden, sonst gibt es keine Akzeptanz“

„Wenn Theater und Museen mit Hygienekonzepten geschlossen werden, Schulen und Einkaufszentren aber geöffnet bleiben, dann muss das erklärt werden, sonst gibt es keine Akzeptanz“, sagt der OB. Gaststätten und Fitnessstudios hätten aufwändige Hygienekonzepte erstellt und müssten jetzt schließen, obwohl es dort bisher kein Infektionsgeschehen gegeben habe.

Was Oberbürgermeister Frank Baranowski besonders störe, sei die mangelnde Beteiligung der demokratisch gewählten Parlamente: „Mich nervt, dass hier wieder einmal per Pressekonferenz regiert wird, kaum erklärt wird und ohne Beteiligung von Parlamenten Rechte eingeschränkt und Existenzen bedroht werden. In einer parlamentarischen Demokratie darf das kein Dauerzustand sein.“

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