Ausstellung

Gelsenkirchenerin zeigt Frauen von ihrer schönsten Seite

Die Künstlerin Birgit Schmidt zeigt im Atelier „Kunst in der City“ ab dem 16. Februar Frauenkörper aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln in ihren Ölgemälden.

Die Künstlerin Birgit Schmidt zeigt im Atelier „Kunst in der City“ ab dem 16. Februar Frauenkörper aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln in ihren Ölgemälden.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchern-Altstadt.   „To meet women“ – so hat die Gelsenkirchenerin Birgit Schmidt ihre Ausstellung betitelt. Ab dem 16. Februar sind die Ölbilder zu sehen.

2019 ist das Jahr der Frauen, nicht nur, weil Deutschland auf 100 Jahre Frauenwahlrecht zurückblickt. Im Hinblick auf den internationalen Frauentag am 8. März stellt auch das Atelier „Kunst in der City“ bei der nächsten Ausstellung das weibliche Geschlecht in den Mittelpunkt: „To meet women“ heißt die Werkschau mit Bildern der Gelsenkirchenerin Birgit Schmidt, die vom 16. Februar bis zum 16. März an der Von-der-Recke-Straße 1 zu sehen ist.

20 Bilder aus ganz unterschiedlichen Schaffensperioden hat Birgit Schmidt für diese Ausstellung zusammengetragen: Stilvolle Aktmalerei ist ebenso dabei wie farbenfrohe abstrakte Bilder, auf denen die Frauenkörper nur schemenhaft zu erkennen sind – und kubistische Kompositionen mit feinen Linien und Schattierungen.

Warmes Rot, leuchtendes Grün

Birgit Schmidt ist dabei nicht auf bestimmte Farben festgelegt – warme Rottöne sind in dieser Werkschau ebenso präsent wie leuchtende Grüntöne. „Der Grundton muss zum jeweiligen Motiv des Bildes passen“, erklärt die Gelsenkirchenerin, die ausschließlich mit Ölfarben malt. „Bei Naturbildern wähle ich eher Grün als Grundfarbe, bei meinen Bildern, die von Afrika inspiriert wurden, eher die warmen Erdtöne“, sagt sie dann.

Apropos Afrika: In einem der aktuellen Bilderzyklen hat Birgit Schmidt die Frauensilhouetten mit Ethno-Mustern kombiniert, das wirkt, als hätten Zebras oder Giraffen im Hintergrund ihre Spuren hinterlassen. In weiteren Exponaten lassen sich Spuren von Vietnam und Japan erkennen.

Einführende Worte von Frank Bruns

Eröffnet wird ihre Ausstellung am Samstag, 16. Februar, um 19 Uhr mit einer Einführung von Frank Bruns. Markus Kiefer und Martin Lelgemann präsentieren dann ihr Stück „Ich bin nicht die Leander“.

Öffnungszeiten: dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr, Info-: 0176 35 47 57 53.

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