Ausbildung

Gelsenkirchenerin ist beste Industriemechanikerin in NRW

Jördis Thiele wurde als landesbeste Industriemechanikerin geehrt.

Jördis Thiele wurde als landesbeste Industriemechanikerin geehrt.

Gelsenkirchen.   Jördis Thiele wurde von der IHK für ein „sehr gutes“ Ergebnis geehrt. In ihrer Ausbildung bei BP lernte sie unter anderem Pumpen zu reparieren.

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Jördis Thiele kann stolz auf sich sein. Die 24-Jährige erreichte in diesem Jahr das beste Prüfungsergebnis der Industrie- und Handelskammer (IHK) NRW bei der Berufsabschlussprüfung zur Industriemechanikerin in der Fachrichtung Instandhaltung: Mit 98 Prozent schloss die Gelsenkirchenerin ihre Ausbildung in der BP- Raffinerie nach drei Jahren verkürzt mit dem Ergebnis „sehr gut“ ab.

Arbeiten im Werk und Außeneinsätze

Die junge Frau hat während Betriebseinsätzen unter anderem Pumpen und Maschinen innerhalb des BP-Werks kontrolliert, gewartet und repariert. Auch sei sie im Rahmen der Ausbildung im Bereich Rohrbrücken/Fernleitung eingesetzt gewesen, um bei Außeneinsätzen die Funktion von Fernleitungen zu überprüfen. In der Ausbildungswerkstatt lernte sie zudem grundlegende Arbeiten und eignete sich beispielsweise theoretisches Wissen über Dreh- und Fräßmaschinen an.

Regelmäßig besuchte die junge Frau zudem das Berufskolleg für Technik und Gestaltung in der Overwegstraße. In den ersten beiden Jahren der Ausbildung ein- bis zweimal wöchentlich, im dritten Jahr fand die Wissensvermittlung als Blockunterricht statt. Eigenschaften von verschiedenen Baustoffen, die Bedienung von Maschinen sowie die Arbeitsplanung gehörten dabei zu den verschiedenen Lernfeldern.

Jördis Thiele wurde übernommen

Durch Gespräche mit Freunde sei Jördis Thiele auf den eigentlich typischen Männerberuf aufmerksam geworden. „Mich fasziniert, dass ein kleiner Ausfall in der Raffinerie eine ganze Produktion beeinträchtigen kann“, so die 24-Jährige. Sie weiß: „Damit das nicht passiert, sind regelmäßige Instandhaltungstätigkeiten enorm wichtig.“ Jördis Thiele arbeitet auch weiterhin bei BP, allerdings im Logistik-Bereich der Raffinerie. Hier erhält sie Einblicke in weitere für den Raffineriebetrieb wichtige Aufgaben. Aber auch neben ihrem Job ist die junge Frau fleißig. Dreimal die Woche tobt sie sich sportlich beim Crossfit aus. Außerdem engagiert sich die gebürtige Kirchhellenerin in der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie (IGBCE) im Jugendausschuss.

Für ihre Zukunft gibt’s auch schon Pläne: „Ich möchte mich noch weiterbilden, entweder durch ein Studium oder im Bereich Technik. An einem Beruf ist mir generell wichtig, dass dieser auch nachhaltig Wirkung zeigt.“

Weitere Informationen zu den Ausbildungen bei BP

Insgesamt beschäftigt BP in der Raffinerie Gelsenkirchen bei ungefähr 1700 Mitarbeitern rund 170 Auszubildende. Mit einer Ausbildungsquote von zehn Prozent liegt das Unternehmen über dem Branchendurchschnitt.
In Deutschland bietet BP acht unterschiedliche kaufmännische, chemische oder technische IHK-Ausbildungsberufe sowie sieben duale Studiengänge an. Mehr auf: www.bp.de

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