Nach Protesten

Gelsenkirchener treffen sich zu Ortstermin an Problem-Straße

Anwohner kritisieren, die Decke der Albenhausenstraße in Gelsenkirchen-Bismarck sei in „katastrophalem Zustand“.

Anwohner kritisieren, die Decke der Albenhausenstraße in Gelsenkirchen-Bismarck sei in „katastrophalem Zustand“.

Foto: Pfeifers

Gelsenkirchen-Bismarck.  Straßenprobleme in Gelsenkirchen-Bismarck sollen bei einem Ortstermin erörtert werden. Die Fachverwaltung arbeitet bereits an der Problematik.

An der Albenhausenstraße in Bismarck wird es am Donnerstag, 20. Februar, 10 Uhr, einen Ortstermin geben. Polizei und Fach-Verwaltung wollen sich – erneut – die Situation vor Ort anschauen, Anlieger auf die diversen Problemlagen aufmerksam machen – und gemeinsam soll es um Lösungsansätze gehen.

Die Albenhausstraße ist eng, aus Sicht von beispielsweise Bianca Pastaschuk und Joachim Männel ist sie „in katastrophalem Zustand und der Verkehr dort für Fußgänger, Radfahrer wie Autofahrer höchst problematisch, das Parken ebenfalls. Für Julian Pfeifers, Vorsitzender der CDU Bismarck gleicht sie „seit über einem Jahrzehnt eher einem spannenden Offroad-Erlebnis mit Hindernissen“. Wie berichtet, gibt es auch Probleme bei der Abfuhr der Gelben Tonne. Der Entsorger Remondis sieht sich häufiger nicht in der Lage, mit den Müllfahrzeugen in die eng zugeparkte Straße einzufahren. Mit Protestzetteln hat Anwohner Johannes Voß jüngst erneut auf die Situation hingewiesen.

Die Stadt hat bereits Halteverbote eingerichtet

Die Stadt Gelsenkirchen arbeite bereits seit Wochen intensiv an der Problematik, betont Stadtsprecher Oliver Schäfer im Vorfeld des Ortstermins. „Es wurden bereits Halteverbote eingerichtet und eine Sperrfläche angeordnet, die im Frühjahr bei entsprechender Witterung angebracht werden kann. Außerdem überwacht die Stadt dort intensiv mit Politessen und Politeuren.“

CDU: Fahrbahndecke muss mit Priorität saniert werden

Der CDU-Bezirksverordnete Pfeifers fordert derweil, dass die „Durchfahrt von Pkw und Entsorgungsfahrzeugen gewährleistet werden muss.“ Hier müssten die Menschen in die Problemlösung einbezogen und die Parkplatzsituation gemeinsam diskutiert werden, um auch Akzeptanz vor Ort zu erzielen. Zweitens müsse die „Fahrbahndecke mit Priorität saniert werden.“ Pfeifers wünscht sich dabei „lösungsorientiertes Handeln“ seitens der Verwaltung. „Wichtig ist, dass die Gelsenkirchener sehen, dass unsere Stadt Probleme aktiv identifiziert und behebt.“

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