Endstation Polizeiwache

Gelsenkirchener Schwarzfahrer will Zug nicht verlassen

Die Bundespolizei wurde eingeschaltet, um den Mann aus dem Zug zu entfernen (Symbolbild)

Die Bundespolizei wurde eingeschaltet, um den Mann aus dem Zug zu entfernen (Symbolbild)

Foto: Olaf Ziegler

Gelsenkirchen.  Der alkoholisierte Mann hielt sich an seinem Sitz fest. Auch bei der Angabe der Personalien zeigte er sich unkooperativ.

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Am Dienstagabend gegen 23 Uhr wurde die Bundespolizei in den ICE 912 gerufen, weil ein 54-jähriger Schwarzfahrer aus Gelsenkirchen sich an seinem Sitz festgehalten hatte, weil er den Zug nicht verlassen wollte.

Polizei musste Fahrtausschluss durchsetzen

Die Bundespolizei sollte den Fahrtauschluss für die Deutsche Bahn AG durchsetzen. Der gebürtige Gelsenkirchener zeigte sich allerdings renitent. Die Beamten versuchten, den Mann durch Worte zum Aussteigen zu bewegen, allerdings ohne Erfolg. Stattdessen beschimpfte der Gelsenkirchener die Beamten mit „wahren Beleidigungstiraden“. Schließlich trennten sie den Mann mit Zwang vom Sitz und führten ihn aus den Zug.

Mann zeigte sich auch auf der Wache uneinsichtig

In der Bundespolizeiwache setzte er seine Beschimpfungen gegen die anwesenden Polizisten fort. Auch weigerte er sich, seine Personalien anzugeben. Diese konnten später ermittelt werden, woraufhin der Mann die Wache verlassen durfte. Der Gelsenkirchener ist schon polizeibekannt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen falscher Namensgabe, Beleidigung, Hausfriedensbruch und Widerstands eingeleitet.

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