Waffenbesitz

Gelsenkirchener kauften Wohnmobil und bekamen Waffen dazu

Über die Bundesautobahnen 5 und 45 verfolgten Streifenwagen der Polizei die Männer und Frauen aus Gelsenkirchen und Essen. Nahe Olpe wurden sie schließlich festgenommen.

Über die Bundesautobahnen 5 und 45 verfolgten Streifenwagen der Polizei die Männer und Frauen aus Gelsenkirchen und Essen. Nahe Olpe wurden sie schließlich festgenommen.

Foto: Patrick Seeger

Alsfeld/Olpe/Gelsenkirchen  Polizeikräfte verfolgten zwei Frauen und zwei Männer aus Gelsenkirchen und Essen. Sie kauften in Hessen ein Wohnmobil und offenbar auch Waffen.

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. In Essen und Gelsenkirchen wohnen zwei Männer(22 und 24 Jahre) sowie zwei 27- und 23jährige Frauen, die Sonntagabend nach einem größeren Einsatz des Polizeipräsidiums Osthessen auf der Autobahn 45 nahe Olpe festgenommen wurden. Die vier Personen waren mit einem VW Phaeton und einem Wohnmobil mit roten Überführungskennzeichen unterwegs. Den Camper hatten sie offenbar zuvor in Alsfeld von einem Mann (64) gekauft. Zeugen sahen, wie dabei von ihm auch zwei Pistolen an die Frauen ausgehändigt wurden.

Bei den Pistolen handelt es sich um alte Echtwaffen

Zur „Sachverhaltsaufklärung“, so die Polizei, rückten Streifenwagenbesatzungen aus. Doch das Quartett war schon auf der Rückfahrt. Polizeikräfte nahmen die Verfolgung auf. Gegen 23 Uhr gelang es, alle vier Personen kurz hinter der Anschlussstelle Olpe festzunehmen. Die Festgenommen wurden nach der Identitätsfeststellung und Sicherstellung der Waffen entlassen. Bei den Pistolen handelte es sich um alte Echtwaffen, die, nach erster Prüfung, nicht schussbereit waren. Die Wohnung des 64-jährigen Vorbesitzers des Wohnmobiles wurde Montag von der Polizei durchsucht. Weitere Waffen fanden sich nicht.

Alle Beteiligten müssen sich laut Polizei wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

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