Kunstausstellung

Gelsenkirchener Galerie zeigt Frank Piastas Silikonwerke

Silikon-Bilder und -Objekte des Künstlers Frank Piasta werden in der Galerie Kabuth an der Wanner Straße 4 noch bis Ende Juli ausgestellt. Die Schau startet am 17. Mai. 

Silikon-Bilder und -Objekte des Künstlers Frank Piasta werden in der Galerie Kabuth an der Wanner Straße 4 noch bis Ende Juli ausgestellt. Die Schau startet am 17. Mai. 

Foto: Olaf Ziegler

Gelsenkirchen.   Bis zum 31. Juli sind 17 Werke des Bochumers Frank Piasta in der Gelsenkirchener Galerie Kabuth zu sehen. Eröffnet wird die Schau am 17. Mai.

Auf der Spur von Farben, Formen und Volumen wandelt der Künstler Frank Piasta mit seinen Arbeiten. 17 seiner Werke stellt der gebürtige Bochumer bis zum 31. Juli in der Galerie Kabuth an der Wanner Straße 4 aus. Eröffnet wird die Werkschau „Volumen der Malerei“ am Freitag, 17. Mai, um 19.30 Uhr.

Auf der Spur von Farbe und Körperlichkeit

Der Titel der Ausstellung ist dabei zugleich Programm: Piastas Werke sind nicht flach oder eindimensional, sie erkunden die Grenzen der Malerei – und gehen manchmal sogar darüber hinaus. Frank Piasta, der bei Gotthard Graubner an der Kunstakademie Düsseldorf und in Berlin bei Kuno Gonschior studierte, begibt sich mit seinen Arbeiten auf die Spur der Farbe und der Körperlichkeit: Für seine Kunst mischt er transparente Silikonmasse mit Farbpigmenten, verstreicht, schichtet oder arrangiert diese auf Glas-, Holz- oder Spiegelplatten, so dass farbige Oberflächen entstehen. An den Ecken blitzen jeweils die Oberflächen des Untergrunds hervor.

Wie Landschafts- oder Wasserbilder

Und während Frank Piasta, der inzwischen in Freiburg lebt, aber für die Ausstellungseröffnung ins Ruhrgebiet zurück kehrt, bei einer Bilderserie dünne, verschiedenfarbige Silikonschichten übereinander aufgetragen hat, die wie Landschafts- oder Wasserbilder wirken, spielt Farbe in seinen neuesten Arbeiten nur am Rande eine Rolle – und das ist durchaus im Wortsinn gemeint. Mal hat er dicke, knallbunte Silikonspritzer pastos unter Glasscheiben gespritzt, die diese mit einem neutralen Untergrund verbinden. Mal sind es nur einzelne, farbige Silikonelemente, die Piasta auf mit transparentem Silikon „grundierten“ Spiegeln verteilt hat. Hier bleibt das Auge des Betrachters unweigerlich hängen – und zugleich erblickt man im Spiegel auch Bruchstücke von sich selbst.

Betrachter als Teil des Bildes

„Der Betrachter wird hier quasi zu einem Teil des Bildes“, erklärt die Galeristin und Kunstvermittlerin Jutta Kabuth, die die Werke von Frank Piasta jetzt nach Gelsenkirchen holte: „Ich freue mich sehr, dass wir einen so tollen Künstler, der weltweit unterwegs ist, hier in der Galerie präsentieren können“, sagt sie mit Blick auf die vielseitigen Arbeiten.

Gelsenkirchener Galerie zeigt Frank Piastas Silikonwerke

Gelsenkirchener Galerie zeigt Frank Piastas Silikonwerke

>>Info: Die Ausstellung „Volumen der Malerei“ mit Werken von Frank Piasta ist bis zum 31. Juli nach Vereinbarung unter 0209 14 87 461 zu sehen. Mehr Informationen gibt es online auf

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