Feuerwehrtechnik

Gelsenkirchener Feuerwehr verlegt Rettungsboot zur Marina

In der Stölting Marina hat das Boot der Gelsenkirchener Feuerwehr nun einen festen Liegeplatz.

In der Stölting Marina hat das Boot der Gelsenkirchener Feuerwehr nun einen festen Liegeplatz.

Foto: Feuerwehr Gelsenkirchen

Gelsenkirchen-Graf Bismarck.  Einen festen Liegeplatz in der Stölting Marina im Hafen Graf Bismarck hat nun das Rettungsboot der Gelsenkirchener Feuerwehr. Die Gründe:

Freizeitkapitäne machen rundum fest oder haben hier ihren Liegeplatz, die Gastronomie liegt nah, die Kulisse hat hohen Freizeitwert – das waren wohl nicht die Gründe für die Feuerwehr, an der Stölting Marina im Hafen Graf Bismarck ihr Rettungsboot dauerhaft zu stationieren. Für die Einsatzkräfte bietet der Platz einen großen Vorteil – einen Zeitvorteil.

Gelsenkirchener Feuerwehrchef: Einsatzbereitschaft optimiert

Nach umfangreichen Vorbereitungsmaßnahmen konnte das Rettungsboot der Feuerwehr Gelsenkirchen Donnerstag im Hafenbecken an der Johannes-Rau-Allee vertäut werden. „Dieser Schritt dient der Verbesserung und Optimierung der Herstellung der Einsatzbereitschaft des Bootes bei Rettungs- und Umwelteinsätzen auf dem Rhein-Herne-Kanal“, erläutert Feuerwehrchef Michael Axinger den Schritt, der einige Vorbereitung erforderte: Das Boot wurde mit einem fest installierten Digitalfunkgerät ausgestattet und der Schiffsrumpf mit einer speziellen Beschichtung gegen Algenwachstum versiegelt. Gegen Wettereinflüsse wurde eine Persenning angefertigt. Der Regenschutz wurde laut Axinger „speziell auf die Anforderungen der Feuerwehr“ zugeschnitten.

Boot wurde bislang per Trailer zum Einsatzort gebracht

Das Rettungsboot mit einem Edelstahlrumpf aus dem Baujahr 2001 ist rund fünf Meter lang, wird von einem 75 PS starken Außenbordmotor angetrieben, hat eine Tonne Tragfähigkeit und ist für eine Besatzung von bis zu sechs Personen ausgelegt. Bisher war das Boot an der zentralen Feuer- und Rettungswache Seestraße stationiert und wurde auf einem Trailer zum Einsatzort gebracht. Im Einsatzfall musste der Trailer an ein Löschfahrzeug gehängt und zum Rhein-Herne-Kanal gefahren werden, wo das Boot über eine sogenannte Slipanlage zu Wasser gelassen wurde. „Dieser Vorgang war sehr zeitintensiv und wurde jetzt optimiert“, so Axinger.

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