Gesundheitszentrum

Gelsenkirchener bringen medizinische Hilfsgüter nach Syrien

Ein Bild aus der Zeit des Aufbaus.

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Gelsenkirchen.  Dr. Willi Mast und seine Frau Renate waren dabei, als die medizinischen Hilfsgüter für das neu errichtete Gesundheitszentrum in Syrien angekommen sind.

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Sie haben es geschafft: Renate und Dr. Willi Mast haben den Transport der medizinischen Hilfsgüter für das neue und mit ehrenamtlichen Kräften errichtete Gesundheitszentrum in Kobanê auf der letzten Strecke von Durhuk/Südkurdistan quer durch Rojava/Nordsyrien begleitet.

Glücklich und auch stolz über die Solidaritätsarbeit von „Medizin für Rojava“ sind beide zurück in Gelsenkirchen. Mast sagt: „Wir sind noch voll von den tiefen und aufwühlenden Eindrücken. Es war einfach großartig, als die beiden Lkw mit der kompletten medizinischen Ausrüstung am 8. Dezember in Kobanê heil ankamen.“

Bauarbeiter und Aufbauhelfer begeistert

Von Bauarbeitern und freiwilligen Aufbauhelfern sei der Transport mit seinen Begleitern mit großer Begeisterung begrüßt worden. Mast, Mitglied der Ärzte-Initiative „Medizin für Kobanê“, der fünf Gelsenkirchener angehören. Beim nächsten Treffen der Initiative am Mittwoch, 13. Januar, um 18.30 Uhr im „Treff International“ an der Hauptstraße 40 wird er ausführlich über seine Reise berichten. Außerdem geht es an dem Abend um die Frage, wie es weitergeht mit der Solidaritätsaktion.

Ebenfalls am 13. Januar findet im Kultursaal Horster Mitte, Schmalhorststraße 1, die Premiere des Dokumentarfilms „Den Sieg sichern – zum Wiederaufbau in Kobanê durch die internationalen Brigaden der ICOR“ statt. Die Vorführung beginnt um 19 Uhr. Bereits ab 18 Uhr besteht für interessierte Besucher die Gelegenheit, mit Augenzeugen und Filmemachern ins Gespräch zu kommen. Der 50-minütige Dokumentarfilm entstand in der Zeit von Juni bis November 2015. Er schildert den Bau des ersten mit internationaler Hilfe neu errichteten Projekts in der von IS-Terroristen zu 80 Prozent zerstörten Stadt Kobanê in Rojava (Nordsyrien/Westkurdistan). Die Stadt wurde vor fast genau einem Jahr, am 25. Januar 2015, befreit. 177 Helfer aus zehn Ländern haben das Gesundheitszentrum mit einheimischen Bauarbeitern aufgebaut.

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