Konzertabsage

Gelsenkirchener Bläserchor sagt Konzert wegen Corona ab

Der evangelische Bläser- und Posaunenchor „Trinity Brass“ muss sein Konzert in Gelsenkirchen absagen.

Der evangelische Bläser- und Posaunenchor „Trinity Brass“ muss sein Konzert in Gelsenkirchen absagen.

Foto: Joachim Kleine-Büning / Funke Foto Services GmbH

Gelsenkirchen-Erle.  Es sollte das erste Konzert unter Coronabedingungen werden. Jetzt musste das Gelsenkirchener Bläserensemble Trinity Brass den Auftritt absagen.

„Ich bin traurig. Aber ich habe wirklich Angst bekommen“, sagt Hans Günter Nowotka und erklärt die schmerzliche Absage des für Sonntag, 25. Oktober, geplanten Konzertes von „Trinity Brass“. Erst vor kurzem hatte man den Termin angesetzt, auf einen schönen Konzertnachmittag in Gelsenkirchen gehofft. Nun aber hat der Chorleiter die Reißleine gezogen. Hochkomplexe Anforderungen der Stadt an Veranstalter machten eine Durchführung nicht möglich.

Dabei hatte man nicht nur ein Hygienekonzept und einen guten Sitzplan erarbeitet. „Wir haben auch Überzieher gekauft für die Austrittstrichter der Instrumente“, sagt Nowotka. Die seien erst Wochen später eingetroffen. „Und am selben Tag kam die Entwarnung, die Dinger seien nicht notwendig.“ Dennoch wären sie nun zum Einsatz gekommen. Einfach um den Besuchern ein gutes Gefühl zu vermitteln. Nun sei diese recht hohe Ausgabe zunächst umsonst gewesen.

Die Zukunft für die Gelsenkirchener Musiker ist ungewiss

Wie es nun weitergehe, das wisse man nicht. Vorerst sei an Konzerte nicht zu denken, noch nicht einmal im Gottesdienst spielt der evangelische Bläser- und Posaunenchor. „Geprobt wird aber weiter“, so Hans Günter Nowotka. In kleinen Gruppen, versteht sich. „Nicht wissend, wofür.“ Aber Nichtstun sei eben auch keine Lösung.

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