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„Relate“ aus Gelsenkirchen: Mischung stimmt auf neuem Album

Das Markenzeichen der Band Relate aus Gelsenkirchen ist der Schwarz-Weiß-Look

Foto: Firemoon Pictures

Das Markenzeichen der Band Relate aus Gelsenkirchen ist der Schwarz-Weiß-Look Foto: Firemoon Pictures

Gelsenkirchen.   Das Band-Trio „Relate“ durchmischt Electro, Rock, Pop und Indie. Es befasst sich auf dem neuen Album „Pictures“ nicht nur mit Selbstreflektion.

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Electro, Rock, Pop und Indie: So durchmischt bezeichnet die Band Relate ihren eigenen Musikstil. Anfang Juni erschien nun das neue Album „Pictures“ des Gelsenkirchener Trios, bei dem dieser Crossover-Stil sehr deutlich zu hören ist.

„Auf dem Album sind Songs, die Metalheads gut finden, aber auch Songs, die in der Disco laufen könnten“, beschreibt Sänger Patrick Krahe. Elf Stücke, mal ironisch, mal nachdenklich, mal positiv, mal düster, befinden sich auf dem Album. Oft beinhalten sie textlich gesellschaftskritische Themen oder setzten sich mit Selbstreflektion auseinander.

Gefühle nach einer Beziehung spielen eine Rolle

Beispielsweise gibt es ein Stück, das vom Durchbrennen handelt, ein weiteres befasst sich mit dem positiven Gefühl nach der Beendigung einer Beziehung. Auch geht es um Habgier und darum, eigentlich wichtige Dinge aus dem Auge zu verlieren, weil sich Materielles in den Vordergrund gedrängt hat.

Seit 2015 besteht die Band, allerdings in wechselnder Besetzung. Damals sei das Projekt jedoch noch nicht ganz ausgereift gewesen. Mittlerweile sind die Musiker als Trio unterwegs. Patrick Krahe (Gesang, Violine, Gitarre, Tasten), Lukas Wagner (Bass, Tasten, Gesang) und Mike Müller (Leadgitarre, Tasten, Drumpad) gehören seit zwei Jahren zur festen Besetzung.

Bilder mit Musik erzeugen

„Es heißt, ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Allerdings lassen sich Bilder auch mit Musik erstellen“, erklärt der Sänger den Titel des Albums, an dessen physischer Produktion der Bochumer Musikverlag Mickle Muckle Music beteiligt war. Auf musikalischer Ebene würden sich die Songs stark unterscheiden. Im Rahmen ihrer stilistisch abgestimmten Show greifen die Musiker passend zu ihrem computergestützten Drumsound bewusst auch immer wieder zu Instrumenten, wie Synthesizern, E-Violine und Drumpad.

„Außerdem verwenden wir an mancher Stelle bewusst ungewöhnlichen Standartakkorde“, erklärt Patrick Krahe. Neben der digitalen Version (über Spotify, iTunes, AppleMusic, Deezer, GooglePlay und Amazon) wird es die Songs auch auf CD geben. Diese ist über eine Verlinkung auf der eigenen Webseite oder direkt bei Konzerten erhältlich.

Was die Band sonst so macht

Im „echten“ Leben arbeiten Lukas Wagner (22) und Maik Müller (31) in der Pflege: Biologie-Student Patrick Krahe (29) ist nebenbei freiberuflicher Lehrer und kümmert sich um technische Angelegenheiten beispielsweise bei Konzerten.

Mehrere Live-Auftritte hat die Band bereits hinter sich. Unter anderem spielten sie beim Gelsenkirchener Newcomerfestival“, bei „Rock am Bahnwerk“ oder beim „Sommerfestival Schloss Berge“. Das Markenzeichen bei ihren Gigs: Ein Schwarz-Weiß-Look mit roten Details: Krawatte, Fliege und Hosenträger.

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