Musik

Gelsenkirchen: Wo die aus der Marlene „die Dietrich“ wird

Gudrun Schade ist, sie wird Marlene Dietrich im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen.

Gudrun Schade ist, sie wird Marlene Dietrich im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen.

Foto: MiR / WAZ

Gelsenkirchen.  Gudrun Schade zeigt im Musiktheater die biografische Revue von Marlene Dietrich. Vom Anfang auf Berliner Bühnen bis zu den Brettern der Welt.

Gudrun Schade lässt sowohl Marlene, als auch „Die Dietrich“ zu Wort kommen in einer musikalischen Biografie ohne Gewähr in dieser Spielzeit im Kleinen Haus des MiR. „Gudrun rief mich mit der Idee zu dieser Produktion im letzten Jahr an. Und so führte ich hier nicht nur Regie, sondern schrieb auch das Buch und konzipierte das Stück“, sagt Carsten Kirchmeier zur Vorgeschichte dieser Produktion.

„Im Laufe des Abends sehen die Zuschauer, wie aus der ungeschliffenen Marlene die Kunstfigur „die Dietrich“ wird. Man erlebt ihre Anfänge auf Berliner Bühnen ebenso mit wie die späteren Erfolge auf großen Bühnen auf der ganzen Welt.“

Bis sie nach mehreren Stürzen auf der Bühne, die zumeist unter Alkoholeinfluss passierten, die letzten zwölf Jahre in ihrem Pariser Appartement blieb, um in ihrer jahrelang gelebten Rolle in Erinnerung zubleiben. Die Uraufführung fand in der Stadthalle Waltrop am 7. Februar statt. Der Abend ermöglicht die Wiederbegegnung mit Evergreens wie „Lili Marleen“, „Ich bin die fesche Lola“,„Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ und präsentiert daneben auch etliche unbekannte Lieder, die neu zu entdecken sind. Begleitet wird Gudrun Schade dabei von Matthias Stötzel am Klavier.

Sonntag, 13.+20. September, 18 Uhr

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