Auszeichnung

Gelsenkirchen: Ute-Christine Dahlke erhält Verdienstkreuz

Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski überreichte Ute-Christine Dahlke im Auftrag des Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Bande. Es würdigt deren außerordentliches ehrenamtliches Engagement bei der musikalischen Arbeit mit Kindern im sozialen Brennpunkt.

Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski überreichte Ute-Christine Dahlke im Auftrag des Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Bande. Es würdigt deren außerordentliches ehrenamtliches Engagement bei der musikalischen Arbeit mit Kindern im sozialen Brennpunkt.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen-Schalke.  Gelsenkirchenerin gründete „Schalker Jugendorchester“, um Kinder in Brennpunkt zu beschäftigen. Arbeit ist Beitrag zur Persönlichkeitsbildung.

Mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Berufsmusikerin und Gründerin des „Schalker Jugendorchesters“ Ute-Christine Dahlke für deren ehrenamtliches musikalisch-soziales Engagement ausgezeichnet. Oberbürgermeister Frank Baranowski überreichte ihr die hohe Ehrung jetzt im Hans-Sachs-Haus.

Vor 20 Jahren gegründet als Musikgruppe, die Kindern in einem sozialen Brennpunkt eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten soll, baute Ute-Christine Dahlke das Jugendorchester zu einer festen Größe in Gelsenkirchen auf. Dafür gewann sie Mitstreiter, die den Unterricht für die Jugendlichen kostenlos in der jeweiligen Instrumentengruppe übernahmen. Heute musizieren im Orchester 34 Musiker aus vier Generationen im Alter zwischen zehn und 82 Jahren.

Gelsenkirchenerin leistet Integrationsarbeit mit Musik

Ute-Christine Dahlke realisierte nicht nur mehrere Musicalprojekte mit Kindern, sondern organisierte auch das Noten-Schreiben, Kostüme-Nähen bis hin zur individuellen Betreuung aller Mitglieder der Ensembles. Dazu gehören auch Flüchtlingskinder, Zuwanderer und Kinder mit besonderem Förderbedarf.

„Sie sind eine Frau, die auf eine seltene und bewundernswerte Art und Weise Beruf und Ehrenamt verbindet, die mit viel Leidenschaft und Arbeit soziales und künstlerisches Engagement zusammenführt“, dankte ihr Baranowski. Als Beitrag zur „Integrationsarbeit und Persönlichkeitsbildung“ würdigte unterdessen Steinmeier den „sehr großen zeitlichen und ideellen Einsatz“.

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